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Ratsdepesche Ausgabe 22

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2009 - 2014 Die Bilanz der FDP-Fraktion im Stadtrat

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Dresden
Radwege
FDP/FB-Fraktion fordert Paradigmenwechsel beim Radwegebau

Zastrow: "Radwegebau muss Vorrang vor Käfern und Halmen haben."

(Dresden/02.07.2015) Nach Medienberichten vom 30.06.2015 haben die Grünen der Stadtverwaltung Untätigkeit im Radwegebau vorgeworfen. Dabei sind es in Dresden vor allem Umwelt- und Naturschutzverbände sowie Denkmalschutzvertreter, die den Bau von Radwegen behindern. Beispielsweise am Elberadweg: Abschnitt Körnerweg, Abschnitt nach Übigau, Ausbau nach Pillnitz, zweite Radspur im Bereich Fährgarten Johannstadt. Seit vielen Jahren verzögern sich der Ausbau dieser wichtigen Teilstücke durch immer neue Gutachten und sogar Klagen. Auch die Verzögerung der Sanierung der Königsbrücker Straße und damit den fehlenden Ausbau des wichtigsten Nord-Süd-Radweges in Dresden verdanken wir der neuen linksgrünen Stadtratsmehrheit.

Dazu erklärt Holger Zastrow, der Vorsitzende der FDP/FB-Stadtratsfraktion: "Wir brauchen einen Paradigmenwechsel bei Radwegebau. Er muss endlich Vorrang vor dem Schutz von Käfern und Halmen haben. Geht es um Krabbeltiere, Gras und Gestrüpp hat es der Mensch im Weltbild der Grünen schwer. Selbst wenn er radelt. Individuelle Mobilität ist offenbar der Feind vieler grüner Ideologen - sei es die Mobilität per Rad, Motorrad oder Auto. Nur wenn Mobilität kollektiv erfolgt, z.B. mit dem ÖPNV, scheint sie akzeptabel. Der Ausbau wichtiger Radwege muss dringend beschleunigt werden und die Verzögerungen und Behinderungen durch bestimmte Interessenvertreter müssen ein Ende haben. Radfahren ist die ökologischste Fortbewegungsart, umweltschonender als Autos und ÖPNV allemal. Immer mehr Dresdner nutzen das Rad als Verkehrsmittel oder in der Freizeit. Trotzdem geht es mit dem Radwegebau nicht voran. Da ist es schon besonders absurd, das in Dresden vor allem Umwelt- und Naturschutzverbände den Ausbau von Radwegen behindern. Auch der Denkmalschutz bekleckert sich, wie man am Beispiel Körnerweg sehen kann, nicht mit Ruhm.

Besonders lächerlich wird es aber, wenn sich gerade die Grünen im Stadtrat über Verzögerungen beim Radwegebau äußern. Durch die Verschiebung wichtiger Straßenbauprojekte wie der Königsbrücker Straße oder weil Verkehrsachsen wie die Stauffenbergallee oder die Fetscherstraße vergessen werden, wird der Ausbau von wichtigen Radwegen am meisten verhindert. Man muss daran erinnern, dass von einer zügigen Sanierung der Königsbrücker am meisten die Radfahrer profitieren würden, denn in der schon beschlossenen und von Rot-Rot-Grün gestoppten Variante waren komfortable Radwege vorgesehen. Wenn man zudem auf der einen Seite das Budget des Straßen- und Tiefbauamtes radikal zusammenstreicht und sich dann über den fehlenden Ausbau von Radwegen aufregt, ist das scheinheilig."