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Ratsdepesche Ausgabe 21

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2009 - 2014 Die Bilanz der FDP-Fraktion im Stadtrat

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Dresden

Zastrow: "Bäder GmbH zeigt sich zu starr und unflexibel"

(Dresden/01.09.2015) Nach Medienberichten vom heutigen 01.09.2015 haben in den vergangenen Tagen bereits die ersten städtischen Freibäder die Saison beendet. Die Bäder in Dölzschen, Weißig, Mockritz, Prohlis, Weixdorf und Langebrück sind bereits seit 30. August geschlossen. Die anderen schließen am 6. September (bis auf das Arnold-Bad). Für die FDP/FB-Fraktion eine nicht nachvollziehbare Entscheidung.
Dazu erklärt Holger Zastrow, der Fraktionsvorsitzende der FDP/FB-Fraktion:

"Es ist überraschend und irritierend, wie starr, lebensfremd und unflexibel sich die Dresdner Bäder hier zeigen. Bei den Dresdner Bädern hat man sich von einer Umwandlung in eine GmbH doch eigentlich mehr Wirtschaftlichkeit und mehr Flexibilität versprochen als unter dem Dach der Stadt. Dieses Ziel ist ganz offensichtlich verfehlt, wenn die Bäder es nicht schaffen, bei 30 Grad im Schatten für die Besucher zu öffnen. Laut städtischen Bäder-Kalender darf die Sonne über Freibädern Dölzschen, Weißig, Mockritz, Prohlis, Weixdorf und Langebrück nach dem 30. August also nicht mehr scheinen. Wenn sie es trotzdem tut und die Badegäste vor der Tür stehen, ist das dem Bäderbetrieb egal. Bei so viel Lebensfremdheit braucht man sich nicht wundern, wenn die städtischen Bäder nicht wirtschaftlich sind. Man muss erwarten können, dass ein städtisches Unternehmen flexibel darauf reagiert, wenn die Sonne einige Tage länger scheint. Private Unternehmer könnten sich eine solche Kundenunfreundlichkeit und so wenig Serviceorientierung nicht leisten. Das geht wohl nur, wenn man das Geld der DREWAG oder der Stadtkasse im Rücken hat."