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Ratsdepesche Ausgabe 22

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2009 - 2014 Die Bilanz der FDP-Fraktion im Stadtrat

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Dresden
FDP/FB-Fraktion warnt vor einer Degradierung des Stadtfestes zum reinen Altstadtfest und einer weiteren wirtschaftlichen und touristischen Abkopplung der Neustadt

Zastrow: "Kreativität ist gefragt, wie wäre es mit einem kostenlosen Fährbetrieb zum Stadtfest für die Besucher"

(Dresden/07.01.2016) Aktuell bereitet die Landeshauptstadt die Neuausschreibung des Dresdner Stadtfestes als Konzessionsvertrag sowie die Überarbeitung der städtischen Stadtfestsatzung vor. Danach soll das Stadtfest für die Dauer von 2017 bis 2019 mit einer Option bis 2022 vergeben werden. Laut den Vorlagen zum Vorgang plant die Stadt für die Dauer der Sanierung der Augustusbrücke das Stadtfest nur noch auf der altstädter Elbseite durchzuführen und will dazu neue Flächen (Alternativen) ausweisen. Zur Dauer dieser Beschränkung auf die Altstadt sagen die Vorlagen der Stadt nichts Konkretes.

Dazu erklärt Holger Zastrow, Fraktionsvorsitzender der FDP/FB-Fraktion:

"Die Stadt degradiert das Stadtfest zum Altstadtfest. Das ist nicht nachvollziehbar und hier wird eine Grenze der Ungleichbehandlung überschritten. Ein Fest ohne die Neustadt, ohne eine ganze Elbseite, darf sich nicht Stadtfest nennen. Hier muss man von der Stadt mehr Kreativität für Veranstaltungen und ein Mobilitätskonzept erwarten. Wie wäre es beispielsweise mit einem kostenlosen Fährbetrieb für alle Besucher während des Stadtfestes, das wäre sogar ein neues zusätzliches Highlight.

Eine einfache Baustelle kann und darf doch nicht der Grund sein, um eine ganze Elbseite vom Stadtfest abzukoppeln. Das ist ein weiterer wirtschaftlicher und touristischer Tiefschlag für die Dresdner Neustadt, vor allem nachdem bereits bei den verkaufsoffenen Sonntagen die Altstadt massiv bevorteilt wurde, zum Schaden der kleinen ansässigen Händler in der Neustadt. Dazu kommt der weiterhin desolate Zustand des Neustädter Marktes als Entrée zur Neustadt und die drohende Sperrung des Platzes um den Goldenen Reiter für Veranstaltungen. Das ist alles nicht mehr nachvollziehbar. Ein Stadtfest nur in der Altstadt wird unsere Zustimmung nicht bekommen."