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Ratsdepesche Ausgabe 21

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2009 - 2014 Die Bilanz der FDP-Fraktion im Stadtrat

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Dresden
Verwaltung

Zastrow: "Absurder Vorschlag – Bevormundungswahn in Dresden angekommen - Suchtbeauftragte legt Axt an jede Großveranstaltung und den Sport in Dresden"

(Dresden/01.07.2016) Nach einem Medienbericht der Dresdner Morgenpost vom heutigen Freitag fordert die städtische Suchtbeauftragte ein kommunales Werbeverbot für Bier und andere Alkoholika.

Dazu erklärt der Vorsitzende der FDP/FB-Fraktion im Dresdner Stadtrat, Holger Zastrow:

"Wir lehnen eine Werbeverbot für Bier und andere Lebensmittel ab. Allein der Ansatz, etwas Erlaubtes mit kommunalen Regelungen einschränken zu wollen, ist eine merkwürdige ordnungspolitische Vorstellung. Ein kommunales Werbeverbot, wie es jetzt gefordert wird, wäre nicht nur nutzlos, sondern würde auch grundsätzlich am eigentlichen Thema vorbei gehen. Dresdens größtes Suchtproblem heißt Crystal Meth, aber die Suchtbeauftragte wählt als Schwerpunkt ihres Berichtes ein kommunales Werbeverbot für Bier. Offenbar missversteht die Beauftragte ihren Arbeitsauftrag und ist außerstande, Prioritäten zu setzen. Jedenfalls sind dem Stadtrat auch keinerlei Aktivitäten ihrer Stelle zum Beispiel im Zusammenhang mit den Zuständen am Wiener Platz bekannt.

Dass der EU-Bevormundungswahn jetzt auch schon in der Dresdner Stadtverwaltung angekommen ist, ist mehr als bedauerlich. Dass Frau Ferse diesen Vorschlag im Jubiläumsjahr des Reinheitsgebotes bringt, zeugt zudem von fehlender Sensibilität. Wahrscheinlich wird die Suchtbeauftragte demnächst auch ein Verbot von Werbung für fetthaltiges Essen, Süßigkeiten, Eis und Kartoffelchips fordern, weil auch dieser übermäßiger Genuss krank machen kann. Oder für Spielzeug, für langes Ausgehen, oder für Sport, weil alles, was im Übermaß genossen oder betrieben wird, schaden kann. Die Menschen sind aber in ihrer übergroßen Mehrheit mündig und bewusst genug, selbst zu entscheiden, was gut und was schlecht für sie ist und das soll auch so bleiben!

Denkt man diese absurde Forderung einmal zu ihrem logischen Ende, setzt die städtische Suchtbeauftragte die Axt an jede Großveranstaltung in unsere Stadt, an die Gastronomie und den Leistungssport. Ohne die Unterstützung von Brauereien wären das Stadtfest, die Filmnächte, das Dixielandfestival oder aber der Spielbetrieb von Dynamo Dresden nicht möglich. Die Bierbrauer sind oftmals die letzten großen Sponsoren in Sport und Events! Wenn sich diese Dame durchsetzen würde, wären die Folgen für Kultur und Sport, Gastronomie und Hotellerie und für den Lebenswert unserer Stadt fatal."