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Ratsdepesche Ausgabe 21

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Dresden

Zastrow: "Beispiel für Rückwärtsgewandtheit von Rot-Rot-Grün"

(Dresden/31.08.2016) Nach einem Medienbericht der Dresdner Morgenpost vom heutigen 31.08.2016 fordern Stadträte und Bürgermeister von Linken und Grünen Denkmalschutz für DDR-Plattenbauten in Dresden.


"Das ist eine absurde Phantomdiskussion, die ein Beleg für die Rückwärtsgewandtheit von Rot-Rot-Grün ist. Linke und Grüne wollen die DDR konservieren, doch verweigern sie sich konstruktiven Gesprächen über anspruchsvolle moderne Architektur und dem Wohnungsbau in Dresden. Ganz offensichtlich wollen Linke und Grüne den sozialistischen Wohnungsbau der DDR mit der neuen WOBA wiederbeleben und dafür die grauen Profanbauten als Schablone nutzen.

Plattenbauten aus der DDR sind auf gar keinen Fall per se schön. Sie mögen vor Jahrzehnten zweckmäßig und nützlich gewesen sein, waren aber auch damals schon keine architektonischen Highlights. Wer ernsthaft darüber nachdenkt, Plattenbauten aus der DDR wie am Neustädter Markt, die das gesamte Stadtbild verschandeln, unter Denkmalschutz zu stellen, dem muss ich jeden baupolitischen Sachverstand absprechen.

Anspruchsvolle Architektur ist unabhängig von ihrer Entstehungszeit schützenswert. Profane graue Betonschluchten gehören niemals dazu. Es gibt auch aus der DDR genügend wirklich schützenswerte Architektur. Viele der alten DDR-Plattenbauten brauchen dringend umfassende Sanierungs- und Umbaumaßnahmen, die diese Gebäude auf heutige Standards bringen, bspw. mit Fahrstühlen. Vier oder mehr Stockwerke ohne oder mit zu kleinen Fahrstühlen sind nicht mehr zeitgemäß und führen in einer älter werdenden Gesellschaft sogar zu massiven Problemen.

Was man aus profaner DDR-Architektur machen kann, zeigen beispielsweise die modern sanierten Hochhäuser an der Wundt- und Hochschulstraße. Das wäre unter Denkmalschutz gar nicht machbar gewesen. Rot-Rot-Grün steht erneut dem Fortschritt und der Verbesserung auf dem Dresdner Wohnungsmarkt im Weg. Wann hört diese rückwärtsgewandte Blockadepolitik endlich auf?"