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Ratsdepesche Ausgabe 21

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2009 - 2014 Die Bilanz der FDP-Fraktion im Stadtrat

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Dresden
Verordnungen

FDP/FB-Fraktion kritisiert Forderung nach Leinenzwang für Hunde im Ortsamtsgebiet Pieschen

(Dresden/21.10.2016) In dieser Woche hat der Ortsbeirat Pieschen im Rahmen der Diskussion um die städtische Polizeiordnung die Aufnahme des Leinenzwangs für Hunde im gesamten Ortsamtsgebiet beschlossen. Die Forderung der Grünen wurde mit knapper Mehrheit beschlossen und soll nun dem Stadtrat vorgelegt werden.

Holger Zastrow, Vorsitzender der FDP/FB-Fraktion im Dresden Stadtrat, sieht den Leinenzwang für Hunde kritisch: "Die Polizeiordnung für Dresden regelt bereits umfassend den Umgang mit Hunden im Stadtgebiet. Diese Regeln wurden nach langer Diskussion erlassen und haben sich bewährt. Es gibt kein Indiz dafür, dass die Regeln permanent gebrochen würden und es gibt auch keinen Anlass, den mühsam gefundenen Kompromiss jetzt aufzukündigen und eine neue Debatte um den Leinenzwang vom Zaun zu brechen. Dass ausgerechnet die Grünen, denen angeblich auch der Tierschutz am Herzen liegt, jetzt diese "Sau durchs Dorf" jagen, überrascht, das passt aber zu deren Sympathie für Verbote und Verordnungen. Es ist zu vermuten, dass die Grünen einen flächendeckenden Leinenzwang für Hunde auf dem gesamten Territorium der Stadt Dresden planen. Grundsätzlich sind laut Polizeiverordnung Hunde so zu führen, dass niemand belästigt oder gefährdet wird. Ob mit oder ohne Leine, ein Hundehalter hat für die entsprechende Erziehung seines Hundes zu sorgen, dass genau solche Fälle nicht eintreten."

Laut Medienberichten soll der Leinenzwang für Hunde im nahezu gesamten Ortsamtsgebiet Pieschen für weniger Hundekot sorgen. "Diese Argumentation kann ich nicht nachvollziehen. Wäre es dann nicht schlauer, einige weitere Beutelspender für Hundekot aufzustellen? Im Übrigen greift auch hier die Polizeiverordnung, denn Hundehalter müssen geeignete Behältnisse für die Notdurft ihrer Vierbeiner mit sich führen und auch auf Verlangen von Mitarbeitern des Ordnungsamtes vorzeigen. Das ist dann eher eine Frage der Kontrolle der Polizeiverordnung durch das Ordnungsamt." Und Zastrow weiter: "Auch Hunde benötigen ihren Auslauf und können nicht permanent an der Leine geführt werden. Tierschützer kritisieren den Leinenzwang ebenfalls, da dies zu Fehlentwicklungen im Verhalten des Hundes führen kann. Genau das soll ja verhindert werden. Einen so umfassenden Leinenzwang in einem so großen Stadtteil halten wir nicht für notwendig, stattdessen sollte die Einhaltung der bestehenden Polizeiverordnung kontrolliert werden."