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Ratsdepesche Ausgabe 22

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2009 - 2014 Die Bilanz der FDP-Fraktion im Stadtrat

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Dresden
Straßen
FDP/FB-Fraktion fordert Stopp der Rückbaupläne zur Albertstraße

Zastrow: "Ergebnisse stehen offenbar vor den Untersuchungen und vor dem Konzept bereits fest"

(Dresden/05.01.2017) Nach erneuten Medienberichten zur Albertstraße vom heutigen 05.01.2017 konkretisiert die Stadt ihre Pläne zur Umgestaltung der Albertstraße. Demnach sollen auch weiterhin bis zum Sommer 2017 durch Abmarkierungen auf der Straße Radwege sowie nur noch eine überbreite Spur für den Autoverkehr eingerichtet werden. Darüber hinaus wurde erst kürzlich die lange gesperrte Fußgängerbrücke abgerissen, ein neuer ebenerdiger Fußgängerüberweg ist aber noch nicht eingerichtet. Brisant ist dabei, dass die Stadt laut Medienberichten bisher noch keinerlei Vorstellung zur Anknüpfung der Radwege an Albertplatz und Carolabrücke besitzt. Trotzdem behauptet die Stadtverwaltung, auch bei einer einspurigen Albertstraße sei die Leistungsfähigkeit für den Autoverkehr gegeben.

Dieses planlose und chaotische Vorgehen der Stadtverwaltung kommentiert der Fraktionsvorsitzende der FDP/FB-Fraktion im Dresdner Stadtrat, Holger Zastrow:

"Es grenzt schon an ein gewisses Maß an Realitätsverweigerung, wenn die Stadtverwaltung sich hinstellt und die Leistungsfähigkeit einer einspurigen Albertstraße beschwört, bevor sie überhaupt weiß, was sie genau mit den Radwegen macht. Hier steht das Ergebnis doch offensichtlich schon vor den Untersuchungen fest. Dieses Vorgehen ist nicht nur konzeptlos, sondern auch gefährlich.

Die einschlägige Richtlinie für den innerstädtischen Straßenbau (RASt06) sieht für eine Hauptstraße mit dieser Auslastung, über 25.000 Autos am Tag, eine Vierspurigkeit vor. Wie die Stadt dann ohne die Untersuchungen und ohne Konzept von einer ausreichenden Leistungsfähigkeit ausgehen kann, erschließt sich nicht. Die Stadtverwaltung sollte sofort diese absurden Planungen einstellen. Es gibt im Seitenraum genügend Platz für Radwege, diese dann an den Albertplatz und die Carolabrücke anzubinden dürfte zudem auch deutlich einfacher sein."

Besonderes Unverständnis zeigt Zastrow aber vor allem darüber, dass die Landeshauptstadt die vom Stadtrat beschlossene Querung über die Albertstraße am Archivplatz bis heute nicht eingerichtet hat und das obwohl es seit Januar 2016 einen gültigen Stadtratbeschluss gibt. "Die Situation vor Ort ist unverantwortlich und riskant, aber das zuständige Amt schaut einfach zu und sucht immer neue Ausreden."