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Ratsdepesche Ausgabe 22

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2009 - 2014 Die Bilanz der FDP-Fraktion im Stadtrat

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Dresden
Verkehr
FDP/FB-Fraktion fordert erneut Umdenken in der Verkehrspolitik - Rückbauoffensive stoppen!

Zastrow: "Umerziehung der Menschen muss ein Ende haben - wir lehnen eine neue blaue Plakette ab"

(Dresden/20.02.2017) Nach einem Medienbericht der Sächsischen Zeitung vom heutigen 20.02.2017 stieg die Zahl der zugelassenen privaten Fahrzeuge in Dresden auf einen neuen Rekordwert. Die FDP/FB-Fraktion sieht sich durch diese Zahlen erneut in ihrer Position gegen eine einseitige Verkehrspolitik zu Gunsten des ÖPNV und für eine Verkehrspolitik für alle Verkehrsteilnehmer bestätigt. Die Fraktion fordert ein Ende der rot-rot-grünen Rückbauoffensive der Dresdner Straßen.

Dazu erklärt der Vorsitzende der FDP/FB-Fraktion im Dresdner Stadtrat, Holger Zastrow:

"Wir fordern Politik und Verwaltung in Dresden auf, die Realität endlich zur Kenntnis zu nehmen. Das Auto ist und bleibt das wichtigste Verkehrsmittel der Dresdner. Der ideologisierte Rückbau der Dresdner Straßen, wie wir ihn aktuell bei der Königsbrücker Straße, der Stauffenbergallee oder dem Zelleschen Weg erleben oder wie er bei der Albertstraße geplant ist, muss ein Ende haben. Die Lebensrealität vieler Dresdner sieht eben anders aus, als es sich die grünen Ideologen gerne wünschen. Es muss endlich Schluss damit sein, die Dresdner umerziehen zu wollen. Eine neue blaue Plakette, die nur dazu da ist, Autofahrer zu schikanieren und zu drangsalieren, lehnen wir ab. Wir müssen wieder zu einer Verkehrspolitik zurückfinden, die die Interessen aller Verkehrsteilnehmer und aller Dresdner berücksichtigt und nicht nur einen einzigen Verkehrsteilenehmer aus ideologischen Gründen bevorzugt.

Die dargestellten Anmeldezahlen zu den privaten Autos sind dabei aber nur die halbe Wahrheit. Zur Realität in Dresden gehört auch, dass Dresden eine der flächenmäßig größten Städte Deutschlands ist und dass Dresden als Oberzentrum einer ganzen Region auch weiterhin massiv von Pendlern beeinflusst werden wird. Dresden wird als Wirtschaftsmotor für ganz Sachsen immer wichtiger. Hier entstehen die Arbeitsplätze, immer mehr junge Menschen ziehen nach Dresden oder in das Dresdner Umland bzw. pendeln zu einem Arbeitsplatz in der Landeshauptstadt. Dafür sind gute Hauptverkehrsachsen eine entscheidende Voraussetzung. Ohne eine gute Infrastruktur wird der Wirtschaftsstandort Dresden langfristig leiden."