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Ratsdepesche Ausgabe 22

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2009 - 2014 Die Bilanz der FDP-Fraktion im Stadtrat

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Dresden
Kultur
Fernsehturmstudie: FDP fordert zügiges Handeln - Stadt, Freistaat und Telekom in der Pflicht

Zastrow: "Nach Kulturkraftwerk und Kulturpalast jetzt den Fernsehturm in Angriff nehmen"

(Dresden/04.05.2017) Nach Bekanntwerden der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zur Sanierung des Fernsehturmes hat die FDP/FB-Fraktion im Dresdner Stadtrat die Verantwortlichen in Stadt, Land und bei der Telekom zu zügigem und engagierten Handeln aufgefordert. Wie Fraktionschef Holger Zastrow am Donnerstag mitteilte, zeige die Studie klar, dass der Fernsehturm eine Zukunft hat und eine zeitnahe Sanierung und Wiedereröffnung zumindest in der einfachen Variante realistisch ist. "Wir gehen davon aus, dass sich Dresden nach der Eröffnung des Kraftwerks Mitte und des Kulturpalastes jetzt mit aller Kraft dem Fernsehturm widmet. Der Fernsehturm hat für viele Dresdner und Sachsen eine ähnliche Bedeutung wie die realisierten Kulturgroßprojekte. Seine Schließung nach der Wende ist vielleicht eine der letzten tiefen Wunden im Stadtleben, die jetzt geschlossen werden muss. Mit einer Konzentration auf das Machbare sollte es möglich sein, den Fernsehturm in absehbarer Zeit für die Öffentlichkeit zurückzugewinnen", sagte Zastrow, der auch Landesvorsitzender der sächsischen FDP ist.

Die Fraktion sieht dabei auch den Freistaat in der Pflicht. "Der Fernsehturm ist sächsisches Kulturerbe. Er ist einer der wenigen erhaltenen anspruchsvollen architektonischen Zeugen der DDR-Moderne und gleichrangig zu betrachten wie manches altes Schloss. Über die noch zu CDU/FDP-Zeiten beschlossene Gründung einer Identitätsstiftung des Freistaates und die staatliche Schlösser und Gärten GmbH verfügt Sachsen über geeignete Instrumente, die Sanierung des Fernsehturmes nachhaltig zu unterstützen", erklärte Zastrow. Auch durch die Organisation privater Spendenaktionen, ähnlich den Bausteinen für den Wiederaufbau der Frauenkirche, lässt sich Kapital generieren, wenn klar ist, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen. Die Wiedereröffnung des Fernsehturmes könnte zudem ein wichtiger Baustein in der Bewerbung Dresdens als europäische Kulturhauptstadt sein.

Die Freien Demokraten fühlen sich durch die Studie in ihrer Politik bestätigt. Seit Jahren bemühen sich Akteure der Liberalen um machbare Lösungen. Bereits der frühere Fraktionsvorsitzende der FDP im Dresdner Stadtrat und spätere Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Jan Mücke, hatte sich bei der Telekom mehrfach für eine Brandschutzsanierung stark gemacht. Mehrfach thematisierte die FDP den Fernsehturm auch im Stadtrat.

Die Bild-Zeitung hatte heute die Ergebnisse der Studie vorgestellt. Danach erscheinen die Projekte Seilbahn und Science-Center nur schwer realisierbar, eine Brandschutzsanierung inkl. Sanierung des Turmcafés sind aber machbar. Auch zur künftigen Betreibung des Turmes gibt es Vorstellungen.