FDP-Fraktion im Dresdner Stadtrat
Dresden
Moderne Haltestellen
Stadtrat beschließt FDP-Initiative: Moderne Haltestellen sollen Betonwartehäuschen ersetzen

(Dresden/27.12.2012) Die Landeshauptstadt Dresden besitzt vor allem in den Randlagen noch immer über 30 alte Betonwartehäuschen aus DDR-Zeiten. Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau hat bereits Anfang Dezember den FDP-Antrag zur Beseitigung dieser unansehnlichen Fahrgastunterstände beschlossen. Moderne Haltestellen sollen die Betonwartehäuschen ersetzen. Der Ausschuss war für diesen Antrag beschließend zuständig, eine weitere Behandlung im Stadtrat wird damit nicht mehr erfolgen und der Antrag liegt nun zur Umsetzung bei der Stadtverwaltung.

Dazu erklärt FDP-Stadtrat Jens-Uwe Zastrow:

"Ich freue mich sehr, dass der Ausschuss unserem Anliegen gefolgt ist und diese Schandflecke nun aus dem Stadtbild verschwinden werden. Denn der aktuelle Zustand der alten Beton-Wartehäuschen ist an den meisten Stellen nicht mehr akzeptabel. Viele Fahrgäste fürchten und ekeln sich davor, diese nicht beleuchteten und teilweise als Toiletten missbrauchten Unterstände beispielsweise bei Regen überhaupt noch zu betreten. Ziel ist es nun, dass wir in ganz Dresden möglichst schnell, auch in den Randlagen, moderne und beleuchtete Fahrgastunterstände haben.

Die Ersetzung der Betonhäuser durch moderne Unterstände verursacht natürlich auch Kosten, deshalb soll die Umrüstung vor allem im Zuge ohnehin geplanter Maßnahmen im Bereich des Haltestellenumbaus erfolgen bzw. Fördermittel im Rahmen des Stadtumbaus für die Aufwertung des Wohnumfeldes genutzt werden. Diese unterschiedlichen Möglichkeiten werden nun durch die Stadtverwaltung intensiv für jede Haltestelle einzeln geprüft. Dann wird dem Stadtrat bis zum 30. Juni 2012 ein Konzept vorgelegt.

Für alle Haltestellen, die nicht durch geplante Maßnahmen abgedeckt sind, muss der Stadtrat im nächsten Doppelhaushalt Geld bereit stellen. Bis 2014 sollte dann auch der Stadtrand moderne Unterstände haben, damit sich kein Fahrgast mehr bei Regen lieber draußen hinstellt statt den vorhanden Unterstand zu nutzen. Die damit einhergehende Aufwertung der wohnortnahen Haltestellen würde auch zu einer Attraktivitätssteigerung des ÖPNV führen und gerade den Verkehr von den Außenbezirken in die Stadt verbessern."

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