Dresden
ANTRÄGE DER FDP-FRAKTION IM DRESDNER STADTRAT

Antrag

Gegenstand: Parkraumkonzept Schillerplatz

Beschlussvorschlag:

  1. Der Oberbürgermeister wird beauftragt, umgehend ein Parkraumkonzept für den Schillerplatz zu erarbeiten. Dabei sind die Interessen der ortsansässigen Händler und Gewerbetreibenden sowie der Anwohner gleichermaßen zu berücksichtigen.
     
  2. Die am Schillerplatz im Uferbereich unterhalb des Brückenkopfes der Loschwitzer Brücke (Blaues Wunder) bisher zum Parken genutzte Fläche ist mit einer Parkordnung zu versehen und als Parkfläche auszuweisen. Dabei ist der Sicherheit des Rad- und Fußgängerverkehrs auf dem Elbrad- und Wanderweg besondere Aufmerksamkeit zu widmen

 

Begründung

Die Parksituation im Bereich des Schillerplatzes ist trotz des Parkhauses in der Schillergalerie unbefriedigend. Die jetzt bekannt gewordenen Pläne zur Absperrung von bisher für den Gemeingebrauch bereitstehenden Flächen, die u. a. zum Parken und als Zugang zur Elbe genutzt werden, sind nicht geeignet, die Situation zu verbessern. Mit der Beseitigung der Parkmöglichkeiten am Elbufer im Bereich des Brückenkopfes der Loschwitzer Brücke (Blaues Wunder) kommt es stattdessen zu einer weiteren Verschärfung der bestehenden Probleme.

Es ist das erklärte Ziel des Ortsbeirates Blasewitz die Parkmöglichkeiten in diesem Bereich zu erhalten, zu legalisieren und dabei selbstverständlich auch die Sicherheitsbelange der Rad- und Fußgänger im Bereich des linkselbischen Elbrad- und Wanderweges zu berücksichtigen. Die Einordnung dieser Fläche in ein Landschaftsschutzgebiet steht einer Ausweisung als Parkplatz im Übrigen nicht entgegen, da das Parken an dieser Stelle nicht unter die Verbote nach der Landschaftsschutz-VO fällt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, das Parken über eine Ausnahmegenehmigung, eine Befreiung oder eine Ausgliederung aus dem Landschaftsschutzgebiet an dieser Stelle zu legalisieren.

In diesem Zusammenhang sollte das Parkraumkonzept des Schillerplatzes grundsätzlich überarbeitet werden. Aufgrund der zahlreichen Händler und Gewerbetreibenden, des Ärztehauses sowie weiterer niedergelassener Ärzte und nicht zuletzt der vielen Anwohner einschließlich der Bewohner des Seniorenstiftes und deren Besucher muss dabei allen Interessen Rechnung getragen werden.