Dresden
Erinnerungskultur
Der aktuelle Stand zur weiteren Entwicklung der Busmannkappelle als Gedenkort

Die Busmannkapelle soll das Mahnmal zur Erinnerung an die Opfer der Bombenangriffe des 13./14.Februars 1945 in Dresden werden. Die Gedenkstädte ist als stiller Ort der Andacht an die vielen tausend Toten der Bombenangriffe gedacht - ein stiller Ort für das individuelle Gedenken an die Toten der Luftangriffe und die Leiden des Krieges. In mehreren Bauabschnitten wird die Busmannkapelle zur Gedenkstätte errichtet, aktuell befindet sie sich in der dritten Bauphase, in der ein Dach und eine Verglasung rings um die Busmannkapelle errichtet werden soll. Dabei gab es allerdings Verzögerungen aufgrund von Umplanungen, wie unsere Anfrage an die Oberbürgermeisterin ergeben hat. Damit verzögert sich auch die Durchführung des Kolloquiums, welches ein konkretes Konzept zur inhaltlichen Ausgestaltung der Andacht und für weitere Bauschritte erstellen soll. Das Kolloquium kann erst am 21. Februar 2015 stattfinden. Ein aus dem wissenschaftlichen Kolloquium hervorgehendes Kuratorium soll sich anschließend um die konkrete Umsetzung des Nutzungskonzeptes kümmern. Dort dabei sind die Bürgerstiftung Dresden und der Gesellschaft zur Förderung einer Gedenkstätte für die Sophienkirche e.V., unabhängige Fachleute, Vertreter des Dresdner Stadtrates und des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

Es geht voran bei der Errichtung einer Gedenkstätte an die Schrecken und Leiden des Zweiten Weltkrieges und der Luftangriffe auf Dresden. Als FDP-Fraktion haben wir intensiv um die Verwirklichung der Gedenkstätte und Realisierung des Vorhabens der Bürgerstiftung Dresden und Gesellschaft zur Förderung einer Gedenkstätte für die Sophienkirche gekämpft und wollen auch als FDP/FB-Fraktion die Fertigstellung begleiten, damit es einen würdigen Gedenkort in Dresden gibt, der nicht durch Aufmärsche alljährlich missbraucht wird. Wir wollen einen zentralen Ort im Dresdner Stadtinnern schaffen, der es Angehörigen, Dresdnerinnen und Dresdnern und Besuchern unserer Stadt möglich macht, in einer Stätte des stillen Gedenkens, der Andacht und des Friedens sich der Opfer zu besinnen. So hatte es auch der Stadtrat auf Antrag von CDU und FDP am 18. Oktober 2012 beschlossen.

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Termine
Do 14.12.2017
Fr 15.12.2017
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Ratsdepesche Ausgabe 22

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