Dresden
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15.01.2013 | Rennbahn in Seidnitz

In der Debatte um die Sanierung der gesperrten historischen Holztribüne auf der Galopp-Rennbahn Dresden-Seidnitz sieht die FDP-Stadtratsfraktion auch die Stadt Dresden in der Pflicht. Wie der Fraktionsvorsitzende Holger Zastrow am Dienstag erklärte, darf die Stadt als Eigentümerin des Areals den Pächter, den Dresdner Rennverein 1890 e.V., nicht im Stich lassen. "Es muss im Interesse der Stadt liegen, die Galopp-Rennbahn als wichtige Sportstätte und als Publikumsmagneten zu erhalten und die denkmalgeschützte Holztribüne als ein Bauwerk mit einem besonderen architektonischen und zeitgeschichtlichen Wert zu sanieren. Deshalb ist die Stadt aufgefordert, sich an den Kosten der Sanierung in maßgeblicher Form zu beteiligen und für Rahmenbedingungen zu sorgen, die es einem Erbbauträger möglich machen, das Gelände nachhaltig zu entwickeln.", sagte Zastrow. Der Pferdesport in Dresden kann auf eine über 120jährige Tradition zurückschauen. Die Stadt genießt in der Welt des Pferdesports einen hervorragenden Ruf und die Renntage in Seidnitz gehören zu den bestbesuchten Sportveranstaltungen überhaupt.

Mit Blick auf die knappen Kassen der Stadt sagte der FDP-Chef: "Die Stadt finanziert ihre großen Prestigeprojekte auf Kosten kleinerer Vorhaben." Durch die Entscheidung des Stadtrates, mit dem Kulturpalast und dem Kunstkraftwerk Mitte "auf Teufel komm raus" zwei Kulturgroßprojekte gleichzeitig zu realisieren und andere Bauvorhaben wie die Schwimmhalle in der Freiberger Straße in der größtmöglichen Ausbaustufe zu realisieren, bliebe für andere, ebenfalls wichtige Sport- und Kultureinrichtungen zwangsläufig kaum noch etwas übrig.

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