Dresden
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27.05.2013 |
Zastrow: "Stadt kann mehrere Millionen Euro sparen"

FDP-Fraktion begrüßt Bewegung in der Albertbrückendiskussion

Am heutigen Freitag hat die Oberbürgermeisterin die Stadtratsfraktionen über den aktuellen Sachstand zu den Planungen, Fördermitteln und Problemen zur Sanierung der Albertbrücke unterrichtet. Am kommenden Montag sollen die Fraktionen dazu noch ausführliche schriftliche Informationen zu Kostenschätzungen und Fördermitteln erhalten. Die Fraktionen sollen die neuen Zahlen der Stadt dann in ihren Fraktionssitzungen kommende Woche besprechen.

Dazu erklärt Holger Zastrow, Vorsitzender der FDP-Stadtratsfraktion:

"Wir freuen uns, dass es endlich auch von Seiten der Stadt Bewegung im Fall der Albertbrücke gibt und die Chancen gut stehen, dass der durch das Straßen- und Tiefbauamt eigenmächtig veränderte ursprüngliche Ratsbeschluss jetzt auch umgesetzt wird. Wir sind dem sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) und der Oberbürgermeisterin für die konstruktiven Gespräche und Vorschläge dankbar. Es zeichnet sich nun eine Lösung ab, die eine Sperrung der Albertbrücke für den Autoverkehr vermeidet und der Stadt noch dazu einen erheblichen finanziellen Vorteil bringt. Genaues wird man allerdings erst sagen können, wenn uns die Oberbürgermeisterin die exakten Zahlen und Näheres zum Bauablauf Anfang der kommenden Woche vorlegt. Wir können uns jedoch schon jetzt nicht vorstellen, dass der Stadtrat zu einer potentiellen Entlastung von mehreren Millionen Euro für den städtischen Haushalt und zu einer Verkehrslösung, die die Interessen aller Verkehrsteilnehmer berücksichtigt, ‚Nein‘ sagt. Zusätzlich werden durch die sich abzeichnende Lösung die Wohngebiete, die Schulen und Kitas in den angrenzenden Stadtteilen, insbesondere der Neustadt, der Radeberger Vorstadt und der Johannstadt vor monatelangen Belastungen durch Umleitungs- und Schleichverkehr geschützt.

Als FDP-Fraktion kämpfen wir seit über zwei Jahren für die Umsetzung des Stadtratsbeschlusses und die Sanierung der Albertbrücke ohne die Vollsperrung der Brücke für den Individualverkehr. Wir wollen, dass die Brücke für alle Verkehrsteilnehmer, ob für den ÖPNV, den Auto- und Wirtschaftsverkehr oder Radfahrer und Fußgänger, geöffnet bleibt und die Stadt dadurch auch den maximalen Förderrahmen nutzen und die Stadtkasse entlasten kann."

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