Dresden
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08.10.2013 | Gedenkweg

Heute erfolgt die Einweihung einer Erinnerungstafel an der Kreuzkirche anlässlich der Friedlichen Revolution im Herbst 1989 in Dresden. Es ist die 2. Gedenktafel in einer Serie von Erinnerungstafeln des Dresdner Revolutionsweges, die die Stadtverwaltung an verschiedenen Orten der Landeshauptstadt anbringen soll. Der Gedenkweg soll an die Ereignisse der Friedlichen Revolution in Dresden erinnern, die in der Stadt das Ende der SED-Diktatur einleiteten. Weitere Gedenktafeln werden voraussichtlich in den nächsten Monaten an wichtigen Stationen der Friedlichen Revolution in Dresden angebracht.

Dazu erklärt Jens Genschmar, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der FDP-Stadtratsfraktion:

"Die Erinnerung an besonders wichtige Ereignisse und Orte der Stadt Dresden während der Friedlichen Revolution 1989/90 ist im Rahmen der Gedenkkultur ein wichtiges Anliegen der Dresdner Bürgerschaft und geht auf eine CDU/FDP-Initiative im Dresdner Stadtrat zurück. Es waren die Dresdner Bürger, die im Oktober 1989 mutig dem SED-Staatsapparat entgegentraten. Am 9. Oktober 1989 gab es in der Kreuzkirche sowie in der Christuskirche und der Versöhnungskirche die erste große Informationsveranstaltung, auf der die Menschen frei ihre Meinung äußern konnten und wo sie vor staatlichen Repressionen geschützt waren.

Durch die 2. Erinnerungstafel macht der Gedenkweg langsam Fortschritte. Ich freue mich auch besonders über die Einbringung moderner Technik, die die Tafeln für Jugendliche und Interessierte noch ansprechender macht. Mit dem QR-Code ist es möglich, sich über Smartphones weitere Informationen zu laden, Geschichte erlebbar zu machen und in einem modernen Antlitz zu zeigen. Damit werden von jungen Menschen Brücken zu historischen Ereignissen geschlagen.

Aber ich wünsche mir auch eine Beschleunigung der Umsetzung des Dresdner Revolutionsweges, denn im nächsten Jahr steht das 25jährige Jubiläum der Friedlichen Revolution bevor. Seit dem Beschluss des Stadtrates im März 2012 wurden gerade einmal zwei Tafeln erstellt, mindestens fünf weitere Tafeln müssen noch errichtet werden. Hier muss der Kulturbürgermeister schlichtweg einen Zacken zulegen."
 

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