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12.02.2014 | Stadtentwicklung

Nach Medienberichten vom heutigen Mittwoch, dem 12.02.2014,  hat das Dresdner Verwaltungsgericht nicht nur die Klage zum Abriss des Hotels Terrassenufer abgelehnt, sondern auch den Vorstoß der Stadt grundsätzlich kritisch bewertet. Beim Beschluss des Stadtrates zur Klage hat die Verwaltung von Problemen gesprochen und immer behauptet, der Ausgang sei offen. Die Aussagen des Verwaltungsgerichts erwecken nun den Eindruck, dass es augenscheinlich niemals eine echte Chance gab, den 1993 geschlossenen, städtebaulichen Vertrag gerichtlich durchzusetzen.

Dazu erklärt Matteo Böhme, Sprecher für Stadtentwicklung und Bau der FDP-Stadtratsfraktion:

"Das Urteil ist eine Ohrfeige für die Stadtverwaltung. Aber das Urteil schafft endlich auch Klarheit. Die Stadt sollte nun einen endgültigen Schlussstrich ziehen, auf eine Berufung verzichten und jetzt mit dem Inhaber fair und auf Augenhöhe über eine Umgestaltung und Aufwertung sprechen. Deshalb begrüße ich die grundsätzliche Gesprächsbereitschaft des Hotelbetreibers ausdrücklich. Ziel muss es bleiben, das Areal städtebaulich aufzuwerten.

Die Pläne der Stadt für das Areal müssen grundlegend überarbeitet werden. Der gesamte Bereich um das Hotel muss städtebaulich neu gedacht und anspruchsvoll gestaltet werden. Dazu gehören auch der umliegende Bereich, auf dem einst das SZ-Haus stand und der Wohnblock an der Carolabrücke. Das könnte auch eine Chance für anspruchsvolle, hochwertige, moderne Architektur in Dresden sein. Denn so wie jetzt, kann es nicht bleiben."
 

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