Dresden
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13.03.2014 | Verkehr
Zastrow fordert Entscheidung zur Stauffenbergallee West noch in dieser Legislatur

 

FDP für vierspurige Sanierung - derzeitige Breite der Stauffenbergallee muss für den Autoverkehr erhalten bleiben
 
Nach wiederholten Medienberichten wird die Stadtverwaltung demnächst Pläne für die Sanierung der Stauffenbergallee zwischen Königsbrücker Straße und Radeburger Straße vorlegen und dabei eine vierspurige Variante vorschlagen. Obwohl diese Pläne bisher nicht vorliegen und seit mehreren Jahren überfällig sind, haben die Grünen bereits ohne Kenntnis der Sachlage ihre Ablehnung der Pläne veröffentlicht.

Dazu erklärt Holger Zastrow, der Vorsitzende der FDP-Stadtratsfraktion:

"Es ist allerhöchste Zeit, dass die Verwaltung handelt und die schlimme, aus DDR-Zeiten stammende Holperpiste endlich saniert wird. Wir reden schon viel zu lange und haben bereits viel zu viele Stadtratsbeschlüsse gefasst, ohne dass die Verwaltung die notwendigen Entscheidungsgrundlagen vorgelegt hat. Wir sollten als Stadtrat den Ehrgeiz haben, das Kapitel Stauffenbergallee West noch in dieser Legislaturperiode endgültig zu entscheiden. Es wäre ein Armutszeugnis für die Oberbürgermeisterin, die Verwaltung und den Stadtrat, wenn diese wichtige Entscheidung auf die Zeit nach der Kommunalwahl verschoben werden würde.

Die FDP unterstützt einen vierspurigen Ausbau der Stauffenbergallee. Damit würde die bereits heute praktisch vierstreifig befahrbare Allee in ihrer Breite erhalten bleiben und die Vierspurigkeit im östlichen Teil der Stauffenbergallee bis zur Autobahn fortgeführt. Die Stauffenbergallee muss als Teil des Verkehrszuges Waldschlößchenbrücke, als Hauptverkehrsachse zur Autobahn, zur Entlastung der Innenstadt, aber auch aus Gründen des Lärmschutzes für die vielen Anwohner endlich saniert werden. Nur so kann die Straße ihrer Bedeutung als Hauptstraße gerecht und dem zunehmenden Pendlerverkehr in und aus dem Umland Herr werden. Die Stadt muss die weiteren Planungen forcieren und damit den möglichen Baubeginn so schnell wie möglich gewährleisten. Dresden hat im Jahr 25 nach der Wende nun wirklich ein würdigeres Entree verdient als dieses Kopfsteinpflasterrelikt.

Die Forderung der Grünen ist die Summe einer fatalen Mischung aus ideologischer Borniertheit und erschreckender Inkompetenz. Offensichtlich haben die Grünen die Fertigstellung der Waldschlößchenbrücke und deren Entlastung für die Innenstadt noch immer nicht verkraftet. Die Stauffenbergallee muss selbstverständlich für die Verkehrsströme und auch die rasant wachsende Zahl von anliegenden Behörden und anderen Einrichtungen, aber auch neuen Wohnvierteln, vernünftig ausgebaut werden."
 

 

 

 

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