Dresden
Pressemeldungen
06.10.2014 | Neumarkt

Nach Medienberichten vom 4. und 6. Oktober 2014 dürfen die Bauvorhaben an den Quartieren VI, VII/1 und VII/2 am Dresdner Neumarkt nur mit umfangreichen Schallschutzmaßnahmen durchgeführt werden. Demnach dürfen die Bauherren nur mit einer Festverglasung entlang der Rosmariengasse, Schössergasse und teilweise der Galeriestraße bauen. Der erste Investor hat bereits Widerspruch gegen die Bauauflagen eingereicht.

Dazu erklärt Franz-Josef Fischer, stellvertretender Vorsitzende der FDP/FB-Stadtratsfraktion:

"Nach vielen Jahren Wartezeit können nun endlich auf den noch unbebauten Brachen des Neumarktes Gebäude errichtet werden, die nötigen Investoren für diese Grundstücke stehen bereit. Wir sollten froh sein, dass sich hier etwas tut und Investoren bereit sind, den Neumarkt mit enormen Investitionen weiter zu gestalten und zu entwickeln.

Völliges Unverständnis habe ich aber für die erteilten Bauauflagen zur Festverglasung ganzer Hausseiten. Damit ist es nicht einmal möglich, die Fenster auch nur eine Minute zu öffnen. Diese Wohnungen verlieren für Mieter und Vermieter an Attraktivität, nur weil Behörden und Stadtplaner an anderer Stelle beim Schallschutzkonzept am Kulturpalast gespart haben. Ich fordere die Oberbürgermeisterin und den Baubürgermeister daher auf, die städtischen Bürokraten einzubremsen und moderate Schallschutzauflagen für die Investoren der drei Quartiere zu formulieren. Dann können auch wieder ordentliche Wohnungen mit Fenstern gebaut werden, die sich auch mal öffnen lassen - eigentlich eine Selbstverständlichkeit in jeder Wohnung. Die Schallschutzauflagen zur Festverglasung sind völlig überzogen."

 

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