Dresden
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09.04.2015 |

Zastrow: "Man kann nur hoffen, dass der nächste Winter auch ausfällt"

Nach einem Bericht der Dresdner Neuesten Nachrichten (DNN) vom gestrigen Dienstag wird die Albertbrücke später fertig und die Vollsperrung für den Autoverkehr verlängert sich um mindestens zwei Monate. Die FDP sieht damit ihre Befürchtungen aus den vergangenen Jahren erneut bestätigt.

Dazu erklärt Holger Zastrow, der Vorsitzende der FDP/FB-Stadtratsfraktion:

"Beinahe hat man es erwartet. Die Sanierung verzögert sich und das obwohl der vergangene Winter quasi ausgefallen ist. Man darf sich gar nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn wir einen echten Winter bekommen hätten. Wieder einmal erweckt die Straßenbauverwaltung den Eindruck, die vor dem Beginn der Baumaßnahmen diskutierten Beeinträchtigungen für den Individualverkehr kleingeredet zu haben, um ihre Wunschvariante im Stadtrat durchzubekommen. Dass im Laufe den Arbeiten die Behinderungen dann doch größer werden, aber es dann nicht mehr zu ändern ist, scheint Teil der Strategie zu sein. Für die Dresdner Autofahrer und vor allem für die Bewohner des Preußischen Viertels in der Neustadt kann man nur hoffen, dass der nächste Winter auch ausfällt. Denn sie sind die Leidtragenden der aktuellen Situation. Nachweißlich hat sich die Verkehrsbelastung durch das Viertel durch die Sperrung der Albertbrücke deutlich erhöht. Vor allem der Bereich Marienallee/Forststraße ist zur alternativlosen Ausweichstrecke für viele Autofahrer geworden. Auch davor haben wir immer wieder gewarnt.

Bei einer anderen Sanierungsvariante mit einer durchgängigen Offenhaltung für den Autoverkehr wären selbst Bauverzögerung aufgrund von Witterung oder technologischen Verschiebungen kein Problem gewesen, denn alle Verkehrsteilnehmer wären über die Albertbrücke gekommen. Zudem hätte die Stadt durch das intelligente Ausschöpfen von Fördermöglichkeiten mehrere Millionen Euro sparen können."

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