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07.07.2015 | Wohnungspolitik

Zur kommenden Stadtratssitzung steht der Bebauungsplan für das Wohngebiet am Lindenberg in Weißig auf der Tagesordnung. Dabei geht es im Grunde um eine Abrundung des Weißiger Siedlungsgebietes mit einigen Einfamilienhäusern. Mit völligem Unverständnis musste die FDP/FB-Fraktion zur Kenntnis nehmen, dass die rot-rot-grüne Stadtratsmehrheit das Projekt im Bauausschuss ohne jede Diskussion abgelehnt hat. Der Ortschaftsrat Schönfeld-Weißig hatte vorher mit großer Mehrheit dem Projekt zugestimmt. Aus Sicht der FDP/FB-Fraktion reiht sich diese Ablehnung nahtlos in die linksgrüne Politik gegen den Wohnungsbau in Dresden ein. Nach der Behinderung und Verhinderung von wichtigen Wohnungsbau-Großprojekten wie Marina Garden, Hafencity oder Herzogin Garten sind nun erneut - wie schon beim Projekt am Querweg - wieder Familien als Eigenheimbauer betroffen.

Dazu erklärt Dr. Thoralf Gebel, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP/FB-Stadtratsfraktion:

"Die Wohnungsbaupolitik von Rot-Rot-Grün wird immer undurchsichtiger. Nachdem wichtige Großprojekte im Wohnungsbau torpediert wurden, sind nun wieder die Häuslebauer die Leidtragenden der rot-rot-grünen Schikanepolitik auf dem Wohnungsmarkt. Die Politik von Linken, SPD und Grünen wird immer absurder, wenn man bedenkt, dass zur gleichen Stadtratssitzung die Errichtung eines kommunalen Wohnungsbauunternehmens gefordert wird. Auf der einen Seite wird Wohnungsbau behindert, um sich dann über mangelnde Aktivitäten zu beschweren, und auf der anderen Seite wird gefordert, ein kommunales Unternehmen zum Wohnungsbau zu gründen. Das ist Schwachsinn hoch drei!

Das Projekt am Lindenberg ist ein gutes Projekt, es passt in die Struktur vor Ort und ist lediglich die Abrundung des Siedlungsgebietes in Weißig. Das Areal ist sogar bereits erschlossen und zum Teil bereits bebaut.

Seit Jahren warten die Familien bereits auf eine Entscheidung. Es gibt keinerlei vernünftige Gründe für eine Ablehnung der neuen Einfamilienhäuser. Wir als FDP/FB-Fraktion werden am kommenden Donnerstag für die Familien in Weißig und gegen diese unsinnige Politik von Rot-Rot-Grün kämpfen. Wir werden für das Projekt stimmen und auch für die betroffenen Familien ein Rederecht beantragen. Die Familien warten seit Jahren auf ein gutes Ende dieses Verfahrens und wollen endlich bauen."

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