Dresden
Rückblick :


(Dresden/29.04.2008) Bereits seit Beginn der Bauarbeiten hat es regelmäßig Anschläge auf die Baustelle der Waldschlößchenbrücke gegeben; dabei war unter anderem Säure auf Betonfundamente gegossen worden. Der gestern bekannt gewordene Anschlag auf einen Brückenbohrer, bei dem Sand in das Hydrauliköl der Maschine gegeben wurde und nach unbestätigten Meldungen ein Schaden von mehreren 10.000 EUR entstanden sein soll, ist jedoch der bisher schwerste seiner Art.

Dazu erklärt FDP-Fraktionschef Jan Mücke: „Dieser Anschlag ist ungeheuerlich und kriminell und hat mit friedlichem Protest überhaupt nichts mehr zu tun. Die Militanz verbaler Angriffe seitens einiger Brückengegner setzt sich jetzt in gewaltsamen Aktionen fort. Die Frage ist, wie weit militante Brückengegner die Gewaltspirale eigentlich noch drehen wollen.“

Die FDP-Fraktion fordert die friedlichen Brückengegner deshalb auf, sich unmissverständlich von Gewalt und jeglichen kriminellen Aktionen zu distanzieren. Anderenfalls müsse man sich den Vorwurf gefallen lassen, dass man derartige Anschläge als probates Mittel zur Durchsetzung seiner eigenen Ziele zumindest billigend in Kauf nimmt.

„Akzeptieren Sie endlich, den Bürgerwillen und verunglimpfen Sie uns als Brückenbefürworter nicht weiter, dann werden auch die wenigen militanten Brückengegner keine moralische Rechtfertigung mehr für derartig kriminelle Gewaltanschläge finden!“, so Mückes Appell.
In diesem Zusammenhang fordert die FDP-Fraktion die Stadtverwaltung auf, Schadenersatzansprüche der Stadt, beispielsweise gegen die Kranbesetzer von Robin-Wood, umgehend einzufordern.
 

 

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Ratsdepesche Ausgabe 22

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