Dresden
Rückblick : Windenergie
- FDP-Fraktion gegen Windkraftanlagen im Dresdner Stadtgebiet

Zastrow: "Man muss Dresden vor den Grünen schützen"

(Dresden/11.09.2012) Nach Medienberichten vom heutigen Dienstag fordern die Grünen den massiven Ausbau der Windenergie im Stadtgebiet der Landeshauptstadt.

Dazu erklärt Holger Zastrow, Vorsitzender der FDP-Stadtratsfraktion:

"Man muss Dresden vor den Grünen schützen, wenn diese grüne Klientelpartei wieder einmal ihre reine Lobbypolitik auf dem Rücken der Menschen unserer Stadt austragen will. Die Grünen wollen Dresden mit 120 Meter hohen Windkraftanlagen verspargeln, nur um ihre absurden energiepolitischen Ziele zu verwirklichen. Weder ist es sinnvoll, noch notwendig, noch möglich, Dresden zu einer energieautarken Gemeinde zu machen, noch haben Maßnahmen in Dresden einen messbaren Einfluss auf die Entwicklung des Weltklimas. Es ist höchste Zeit, der ideologisch motivierten Energiepolitik der Grünen Vernunft und Realismus entgegenzusetzen. Eine Energiepolitik, die nur dazu dient, dass einige betuchte Besserverdienende ihre riesigen Gelddruckmaschinen aufstellen können, deren Kosten am Ende der kleine Stromverbraucher über das EEG mit steigenden Strompreisen bezahlt, kann nicht im Interesse der Dresdner Bürgerschaft sein.

Die Pläne der Ökopartei beschädigen darüber hinaus die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger im Schönfelder Hochland, in den Höhenlagen im Süden der Stadt und in vielen an Dresden grenzenden Gemeinden nachhaltig. Und für die Erfüllung ihrer Ziele sind die Grünen sogar bereit, der Dresdner Heide in ihrer Rolle als Naherholungsgebiet und als Naturschutzgebiet Schaden zuzufügen. Ohne den Nachweis von Sinn und Notwendigkeit nehmen die Grünen die Zerstörung des Dresdner Landschaftsbildes in Kauf.

Als FDP werden wir diese geplante Zerstörung mit allen Mitteln verhindern. Windkraftanlagen haben dort, wo sie gewachsene Kulturlandschaften und die Natur zerstören und im unmittelbaren Wohnumfeld von Menschen nichts zu suchen. Im Gegenteil, es wird Zeit, dass wir den unkontrollierten Zubau von Windkraft und Photovoltaikanlagen in Sachsen endlich stoppen. Falsche Anreize für Investitionen in neue Windkraft und Solaranlagen müssen beendet werden, wie beispielsweise durch eine Reform des EEG. Stattdessen muss die Energiewende so korrigiert werden, dass die Energiekosten für die Privathaushalte und die Wirtschaft bezahlbar bleiben und der Industriestandort Deutschland wettbewerbsfähig bleibt.

Gott sei Dank entscheiden in Sachsen und in Dresden nicht die Grünen über die Energiepolitik. Als 2010 der letzte Vorstoß zu Windkraftanlagen im Hochland kam, haben die Stadtverwaltung, der Stadtrat und die Bürger vor Ort dies bereits eindeutig abgelehnt. Es wäre an der Zeit, dass die Grünen diese demokratische Entscheidung und den Willen der Bürger vor Ort endlich zur Kenntnis nehmen und ihre Klientelpolitik zu Lasten der Dresdner aufgeben."

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Ratsdepesche Ausgabe 22

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