Dresden
Rückblick :

Liberale weisen grüne Behauptungen zur Belegung der Waldschlößchenbrücke zurück

(Dresden/25.10.2013) Die FDP-Stadtratsfraktion hält die von den Grünen in heutigen Medienberichten aufgestellten Behauptungen, wonach die im Moment noch geringer als erwartet ausfallenden Verkehrsbelegungszahlen auf der Waldschlößchenbrücke beweisen würden, dass die Brücke in dieser Form nicht notwendig gewesen sei, für so wörtlich "verkehrspolitischen Unfug". FDP-Fraktionschef Holger Zastrow: "Wie meistens basteln sich die Grünen ihre Welt so zusammen, wie sie ihnen gefällt und blenden viele Realitäten aus. Dass die Bautzner Straße, die Schillerstraße, Schiller- und Körnerplatz sowie das Blaue Wunder schon heute die lange herbeigesehnte Entlastung erfahren, steht zum Beispiel auf der Habenseite des Brückenbaus. Und wer die Vollsperrung der Albertbrücke für den Autoverkehr beschließt, aber dann vom Rückbau von vier Fahrspuren auf zwei Fahrspuren auf der Waldschlößchenbrücke fantasiert, obwohl diese Elbquerung den Hauptteil des Umleitungsverkehrs aufnehmen muss, beweist, dass er Verkehrspolitik einzig und allein aus dem ideologischen Blickwinkel heraus macht und den Autoverkehr absichtlich behindern will. Die aktuellen Belegungszahlen auf der Waldschlößchenbrücke hängen ausnahmslos mit der unfassbaren Unfähigkeit oder Unwilligkeit der Dresdner Straßenbauverwaltung zusammen, den gesamten Verkehrszug Waldschlößchenbrücke zu ertüchtigen. Obwohl der Bau der Brücke seit Jahren feststeht und sich zudem noch erheblich verzögert hat, hat es die Verwaltung nicht geschafft, die Zufahrtsstraßen und Kreuzungen rechtzeitig umzubauen, zu sanieren und auf die neuen Anforderungen vorzubereiten. Obwohl zumindest die bürgerlichen Fraktionen immer wieder gedrängt und entsprechende Beschlüsse im Stadtrat gefasst und für die Sanierung der Stauffenbergallee schon vor Jahren Planungsmittel in den Haushalt eingestellt worden sind, liegen immer noch keine Planungen vor. Deshalb staut sich der Verkehr seit Eröffnung der Brücke am Fetscherplatz und an der Kreuzung Stauffenbergallee/Königsbrücker Straße in unzumutbarer Weise, was die Attraktivität einer Brückenbenutzung für viele Verkehrsteilnehmer deutlich einschränkt." Die FDP forderte erneut, endlich mit mehr Tempo und Druck den gesamten Verkehrszug zu vollenden.

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