Dresden
Rückblick : Heiraten in Dresden

FDP-Fraktion fordert Umsetzung zum Beschluss Hochzeitsstadt ein

(Dresden/04.03.2014) Nach einem Medienbericht der Sächsischen Zeitung vom heutigen 04.03.2014 gibt es auch in diesem Jahr wieder lange Schlangen vor dem Standesamt auf der Goetheallee zur Anmeldung von Wunschtermine. Besonders in der Zeit von Mai bis September sind die begehrten Termine für Eheschließungen nahezu ausgebucht, sodass viele Paare für ihren Wunschtermin in das Umland ausweichen müssen. Auch aufgrund dieser enormen Nachfrage hat die FDP-Fraktion im Juni 2013 mit einem Antrag im Stadtrat die Stadtverwaltung beauftragt, Dresden zur Hochzeitsstadt weiterzuentwickeln. Neben neuen attraktiven Standorten zum Heiraten sollte dabei auch ein weiterer Standort wie die Goetheallee erschlossen werden, um das aktuelle Standesamt zu entlasten. Trotz Stadtratsbeschluss hat die Stadtverwaltung bisher weder ein Vermarktungskonzept erstellt noch einen neuen preiswerten Ausweichstandort für die Goetheallee ermittelt.

Dazu erklärt Holger Zastrow, der Vorsitzende der FDP-Stadtratsfraktion:

"Ich fordere mehr Engagement von der Stadtverwaltung bei der Umsetzung von gültigen Stadtratsbeschlüssen. Die Zustände bei der Anmeldung in der Goetheallee sind ein dringender Handlungsauftrag. Es kann nicht sein, dass es trotz bekannter Probleme und beschlossener Lösungen Jahre dauert, bis die Verwaltung handelt. Dresden hat enormes Potential für Eheschließungen, nicht nur dass die Zahl der Eheschließungen in den letzten 10-15 Jahren kontinuierlich gestiegen ist, nein es kehren auch immer mehr ehemalige Dresdner für ihre Hochzeit zurück. Dresden hat mit seiner Schönheit das Potential, zur "Hochzeitstadt Nr. 1" in Deutschland zu werden. Das wollen wir nutzen, damit mehr Paare den schönsten Tag ihres Lebens hier bei uns begehen und zwar sowohl an den schönsten Orten der Stadt als auch zu ihren Wunschterminen.

Der Weg ist frei, um Dresden mit einfachen Mitteln in einem stark wachsenden touristischen Nischenmarkt zu positionieren. Die Stadt muss nur endlich handeln. Dann könnten wir nicht nur der Dresdner Tourismuswirtschaft schnell und einfach helfen, statt sie mit einer Kurtaxe zu schröpfen, sondern auch den vielen kleinen Hochzeitsdienstleistern wie Hochzeitsausstattern, Gastronomen, Wedding-Planern, Alleinunterhaltern, DJs, Fotografen, Frisöre, Blumen- und Schmuckläden und vielen anderen zusätzliche Kundschaft bringen."

Termine
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Ratsdepesche Ausgabe 22

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