Dresden
Rückblick : Dynamo Dresden

FDP-Fraktion hält an eigenem weitergehenden Vorschlag zu den Stadionverträgen fest


(Dresden/28.03.2014) Am gestrigen 27.03.2014 hat die Oberbürgermeisterin dem Stadtrat eine Vorlage zur Erhöhung der Zuschüsse für die Stadion-Projektgesellschaft zu Gunsten der Sportgemeinschaft Dynamo Dresden an den Stadtrat übergeben. Wie von der FDP-Fraktion erwartet müssen die Zuschüsse zu den Stadionverträgen wie bereits in den vergangenen Jahren vor dem Lizenzierungsverfahren neu diskutiert und schließlich auch erneut erhöht werden. Trotz diverser gültiger Stadtratsbeschlüsse handelt es sich bei dem Vorschlag der Oberbürgermeisterin erneut lediglich nur um eine weitere Lösung für ein Jahr und klärt nicht im Geringsten die grundsätzlichen Probleme.
 

Dazu erklärt Jens Genschmar, stellvertretender Vorsitzender der FDP-Stadtratsfraktion: "Ich bin persönlich maßlos von der Oberbürgermeisterin und von der CDU enttäuscht. Die Vorlage der Oberbürgermeisterin ist nicht nur ein erneuter Verstoß gegen die zahlreichen Stadtratsbeschlüsse zur Überarbeitung der Stadionverträge, sondern auch ein Beleg dafür, dass die Oberbürgermeisterin das Problem immer noch nicht verstanden hat. Die CDU scheint erneut auf Zeit zu spielen und sich mit einem weiteren Beschluss für eine Spielzeit nur über die Kommunalwahl retten zu wollen. Mit dieser Vorlage führen wir im März 2015 die exakt gleiche Diskussion im Stadtrat wieder. Wir als FDP-Fraktion wollen eine langfristige tragfähige Lösung für alle Beteiligten, deshalb halten wir an unserem deutlich weitergehenden Vorschlag fest, denn dieser ist die wesentlich bessere Diskussionsgrundlage.


Wir wollen mit unserem Vorschlag Klarheit und langfristige Planungssicherheit schaffen. Deshalb schlagen wir die Trennung zwischen Bau- und Betriebskosten vor. Das Stadion ist Eigentum der Landeshauptstadt Dresden und wird es auch nach dem Auslaufen der Stadionverträge zu 100 Prozent sein. Deshalb sollte die Stadt auch die Kosten für den Neubau tragen und Dynamo die Kosten für den Betrieb. Nach unserem Vorschlag würde die Stadt dauerhaft Zins und Tilgung für die Finanzierung des Stadionneubaus übernehmen und damit einen Zuschuss in Höhe von 2,69 Millionen Euro zahlen. Nach unserem Entwurf läuft das auch unabhängig von der Ligazugehörigkeit der Sportgemeinschaft."

Termine
Do 23.11.2017
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Fr 15.12.2017
Meldung

Ratsdepesche Ausgabe 22

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