Dresden
Rückblick :

Zastrow: "Dieses Vorgehen der Stadtverwaltung ist unverantwortlich, hier wird mit Existenzen gespielt, was nicht sein muss, denn es gibt Alternativen für die Sanierung."

(Dresden/21.05.2014) Seit dem 11. April wird die Schandauer Straße im 2. Bauabschnitt saniert. Wenige Tage danach erfolgte eine Vollsperrung zwischen Junghansstraße und der Ludwig-Hartmann-Straße, ausgenommen davon sind lediglich ein kurzer Streckenabschnitt zwischen Gottleubaer Straße und Voglerstraße sowie der Kreuzungsbereich Altenberger Straße/Schandauer Straße. Entgegen den vorherigen Ankündigungen der Stadtverwaltung und entgegen der Sanierung des 1. Abschnittes der Schandauer Straße erfolgt die Sanierung des 2. Bauabschnittes nicht mit einer Teilsperrung der Schandauer Straße. Betroffen von der Vollsperrung sind vor allem zahlreiche Händler, denen nun Kundschaft ausbleibt und die zum Teil nur schwer mit neuen Waren beliefert werden können. Bereits zu Beginn der Baumaßnahmen haben sich Stadträte der FDP vor Ort über die Situation der Gewerbetreibenden informiert und öffentlich das Vorgehen der Stadtverwaltung kritisiert. Trotz des öffentlichen Drucks und der Widersprüche der Händler hat die Stadt beim Bauablauf bisher nicht eingelenkt. Daher richtet die FDP-Fraktion nun ein Schreiben mit Nachdruck an den zuständigen Baubürgermeister Jörn Marx und fordert ihn zu einem Entgegenkommen auf.

Dazu sagt Holger Zastrow, Fraktionsvorsitzende der FDP-Stadtratsfraktion:

"Es ist schlichtweg ungeheuerlich, wie Baubürgermeister, Stadtverwaltung und Straßen- und Tiefbauamt mit den Bürgern vor Ort umgehen, wenn es zu Baumaßnahmen kommt. Keine vier Wochen vor Beginn der Sanierung der Schandauer Straße hieß es, dass es nur eine Teilsperrung gibt und die Straße weiter befahren werden kann. Damit wären die Gewerbetreibenden an der Schandauer Straße nicht in einen solchen Maße von ihrer Kundschaft abgeschnitten worden. Hier wurden sie aber ganz bewusst getäuscht!

Denn stattdessen erfolgt eine Vollsperrung, entgegen aller anderslautenden Informationen, und gerade einmal 10 Tage vor Baubeginn wurden die Anwohner und Händler der Straße informiert. Dieses Vorgehen der Stadtverwaltung ist unverantwortlich, hier wird mit Existenzen gespielt, was nicht sein muss, denn es gibt Alternativen für die Sanierung. Schließlich gab es beim Bau des 1. Abschnittes der Schandauer Straße auch keine Vollsperrung.

Ich fordere daher den zuständigen Baubürgermeister, Herrn Marx, mit Nachdruck auf, mit den Händlern vor Ort ins Gespräch zu kommen und ein Entgegenkommen seitens der Stadt zu erwirken."
 

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