Dresden
Rückblick :

Zastrow: "Die ideologiegetriebene Verkehrspolitik von Linksgrün geht an der Realität und den Bedürfnissen der Menschen vorbei!"

(Dresden/21.07.2014) Knapp ein Jahr nach Eröffnung der Dresdner Waldschlößchenbrücke hat sich die von SPD, Grünen und Linken stets kritisierte Brücke zur mit Abstand beliebtesten Radverkehrsstrecke der Landeshauptstadt entwickelt. Allein im Juni 2014 wurden hier 83.000 Radfahrer gezählt. Weit abgeschlagen folgt auf Platz 2 der Statistik der Elberadweg in Höhe der Elbschlösser mit 76.000 Radfahrern. Dies haben Messungen der Fahrraddauerzählstellen an den am höchsten frequentierten Abschnitten im Dresdner Radwegenetz ergeben. (Quelle: http://www.dresden.de/media/pdf/presseamt/pm_140714_Fahrradzaehlstellen.pdf)

Dazu erklärt der Vorsitzende der FDP-Stadtratsfraktion, Holger Zastrow:

"Es war seinerzeit eines unserer Hauptargumente im Kampf für die Waldschlößchenbrücke, dass nur der Bau einer Brücke allen Verkehrsteilnehmern, insbesondere auch Fußgängern und Radfahrern eine Elbquerung ermöglichen würde. Bei der von den Brückengegnern verfolgten "Tunnellösung" wären nicht nur die Kosten für Bau und Unterhalt explodiert; Fußgänger und Radfahrer wären von der Nutzung dauerhaft ausgeschlossen gewesen.

Die jüngste Statistik gibt uns Recht: Dresden und seine Gäste haben mit den Pedalen abgestimmt und die Brücke zur beliebtesten Radstrecke gekürt. Und der Blick von der Brücke in Richtung Altstadt gehört längst zum touristischen Standardprogramm. Dunkle Tunnelröhren, wenn es sie überhaupt jemals gegeben hätte, wären nur Kraftfahrzeugen vorbehalten geblieben!

Es zeigt sich einmal mehr, dass die ideologiegetriebene Verkehrspolitik von Linksgrün an der Realität und den Bedürfnissen der Menschen vorbeigeht. Wer ständig nur mit Diskriminierungen, Vorschriften, Verboten und der Moralkeule agiert, ja für seine Politik sogar bereit ist die Ergebnisse von Bürgerentscheiden zu ignorieren, handelt nicht zum Wohle unserer Stadt. Die neue Linksgrüne Mehrheit im Stadtrat sollte dies bei allen künftigen Entscheidungen stets bedenken.

Die FDP wird immer wieder verunglimpft eine einseitige Verkehrspolitik zu Gunsten der Autofahrer zu betreiben. Dabei lässt man - vermutlich auch ganz bewusst - außer Acht, dass wir lediglich gegen willkürliche Diskriminierungen und die Beschränkung der individuellen Freiheiten des Einzelnen eintreten. In der Regel betrifft dies die Autofahrer als beliebte Sündenböcke der Politik und "Melkkuh der Nation". Aber im Fall der Waldschlößchenbrücke ging es eben auch um die Diskriminierung von Fußgängern und Radfahrern. Für uns hat jeder Verkehrsteilnehmer die gleichen Rechte. Genau deshalb lehnen wir eine Bevorrechtigung beispielsweise des ÖPNV gegenüber dem motorisierten Individualverkehr ab."

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Ratsdepesche Ausgabe 22

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