Dresden
Rückblick : DNN-Umfrage
FDP im Aufwind: Liberale bei 11 Prozent
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DNN-Barometer zur Stadtratswahl: CDU liegt in der Stadt weit vorn / Linke rückt zur SPD auf / Ein Viertel der Wähler unentschieden

Die CDU in Dresden pendelt sich bei um die 40 Prozent der wahlberechtigten Bürger ein (2004: 28 Prozent). Die SPD bleibt zwar mit rund 20 Prozent zweitstärkste Kraft in der Elbestadt. Doch die frühere PDS und jetzige Linke rückt den Sozialdemokraten nach Rekordtiefstwerten wieder auf den Pelz. Das sind Ergebnisse der so genannten Sonntagsfrage im DNN-Barometer, das das Institut für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden wieder im Auftrag der DNN erstellt hat. Dafür haben die TU-Forscher 998 repräsentativ ausgewählte Dresdner befragt. Demnach gibt es in der sächsischen Landeshauptstadt nach wie vor eine politische Sonderentwicklung. Denn während landesweite Umfragen darauf hindeuten, dass SPD und Linke zusammen die Mehrheit der CDU gefährden können, sind die Dresdner Genossen derzeit weit davon entfernt, die Christdemokraten in Bedrängnis zu bringen. Ursache dafür ist die jahrelang währende innere Zerstrittenheit der Postsozialisten, die schließlich im Eklat um den Totalverkauf der Woba mündete. In deren Folge spaltete sich die PDS-Fraktion, die knapp hinter der CDU zweitstärkste Kraft war. Deshalb gibt es bis zur Stadtratswahl im Sommer nächsten Jahres verwirrenderweise zwei sozialistische Gruppierungen im Dresdner Stadtrat – die Linksfraktion.PDS und die Fraktion Die Linke. Beide befinden sich im Stadtrat auf Augenhöhe mit den Grünen und der SPD. Wäre allerdings am Sonntag Stadtratswahl, würden sich Linke und SPD von FDP und Grüne absetzen. Der Vergleich zur tatsächlichen Stadtratswahl im Jahr 2004 zeigt immer noch erstaunliche Neupositionierungen in der Gunst der Dresdner Wähler. Aktuell kommt die SPD auf 18 Prozent – 2004 waren es nur 11,5. Die Linke erzielte vor vier Jahren noch 23,78 Prozent. Heute hat die mit der WASG fusionierte frühere PDS rund 16 Prozent. Aufgrund des internen Streits dümpelte die Linkspartei allerdings einige Zeit bei rund 12 Prozent herum. Die BündnisGrünen wiederum bleiben derzeit unter ihren Möglichkeiten. Errangen die Umwelt- und Bürgerbewegten 2004 noch rund 12 Prozent, sind es aktuell neun. Demgegenüber befinden sich die Liberalen in einem Hoch. Die FDP kommt zurzeit bei der Sonntagsfrage auf rund 11 Prozent (2004: 7,31). Allerdings gibt es bei der Sonntagsfrage einen Unsicherheitsfaktor – die Zahl derjenigen, die sich noch nicht entschieden haben: immerhin 26 Prozent. Zum Vergleich: Bei der anstehenden OB-Wahl sind rund 37 Prozent der Befragten noch unentschieden.

(Der Beitrag stammt aus den Dresdner Neueste Nachrichten.)

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Ratsdepesche Ausgabe 22

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