Dresden
Rückblick : Schloss Pillnitz

(Dresden/28.05.2008) Medienberichten zufolge plant das Sächsische Finanzministerium nach wie vor, für den Schlosspark Pillnitz künftig Eintrittsgelder zu erheben. Dazu erklärt Holger Zastrow, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag und Dresdner Stadtrat:

"Ich bin überrascht und als Dresdner regelrecht entsetzt darüber, das die absurden Eintrittsgeldpläne für den Schlosspark Pillnitz offensichtlich noch immer durch die Hinterzimmer des Finanzministeriums geistern. Scheinbar gehen den verantwortlichen Ministerialbürokraten die Ideen, wie und an welcher Stelle die Bürger weiter abkassiert und geschröpft werden können, nicht aus. Gerade in Zeiten ständig steigender Benzin- und Lebensmittelpreise wäre die Erhebung von Eintrittsgebühren für den Schlosspark das absolut falsche Signal.

Zudem gibt es nach wie vor kein touristisches Gesamtkonzept für Schloss Pillnitz. Zuerst muss Pillnitz in der Vermarktung des Freistaates und der Landeshauptstadt aufgewertet werden, um neue Besucherkreise zu erschließen. Bisher gibt es weder ein Hinweisschild an der Autobahn noch ein vernünftiges Wegweisersystem in der Stadt selbst. Ohne flankierende Marketingmaßnahmen kann sich die Erhebung von Eintrittsgebühren als Bumerang für die lokale Tourismuswirtschaft erweisen.

Kreativer und besser als Eintrittsgelder wären attraktive Einkaufs- und Einkehrmöglichkeiten auf dem Parkgelände, Ausstellungen und Events. Das Wichtigste aber ist, dass der Besuch des Parks für die Einwohner der Region weiterhin kostenlos bleibt. Für die Dresdner ist der Schlosspark Pillnitz schließlich seit Generationen ein Volkspark wie der Große Garten, der vor allem zur familiären Erholung dient."
 

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Ratsdepesche Ausgabe 22

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