Dresden
Rückblick :

Aussichtstürme am Hohen Stein und im Johann-Gottlieb-Fichtepark trotz aufwendiger Sanierungsmaßnahmen immer noch nicht geöffnet

(Dresden/13.06.2008) Der Aussichtsturm Hoher Stein ist in den vergangenen Jahren für mehr als 400.000 EUR aufwendig saniert worden. Der weitaus größte Teil dieser Kosten wurde über EFRE-Fördermittel finanziert; der städtische Eigenanteil betrug lediglich 12,5 Prozent. Für den Fichteturm betrugen die Gesamtsanierungskosten knapp 180.000 EUR; der städtische Eigenanteil belief sich hier auf 29 Prozent. Der Hauptanteil der Kosten wurde in diesem Fall aus „Stiftungs- und Spendenmitteln“ finanziert. Beide Türme sollten laut Ankündigung der Stadtverwaltung der Öffentlichkeit ab Juni 2008 wieder uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Die personelle Absicherung war über ABM-Kräfte geplant. Dies ging jetzt aus einer aktuellen Anfrage des Dresdner FDP-Stadtrates und Sächsischen Landtagsabgeordneten Holger Zastrow hervor.

Außer dem Rathausturm und den beiden genannten Türmen, gibt es in Dresden lediglich zwei weitere Aussichtstürme in städtischem Besitz. Während der Wolfshügelturm nur noch als Ruine erhalten ist, wird die sogenannte Bismarcksäule in Dresden-Räcknitz seit 2005 auf Initiative eines privaten Vereins saniert. Die Eröffnung des Bismarckturms ist laut Presseberichten noch in diesem August geplant.

Zastrow: „Die Stadt hat mit ihren wenigen Aussichtstürmen historische Perlen, die endlich wieder der Öffentlichkeit zugängig gemacht werden müssen. Angekündigt war, Fichteturm und den Turm am Hohen Stein im Juni 2008 wieder zu eröffnen. Der Blick in den Kalender verrät jedoch unschwer, dass der Juni bald schon wieder Geschichte ist und wer sich am Hohen Stein umsieht, bekommt keineswegs den Eindruck, dass hier fast eine halbe Million EUR in die Sanierung investiert wurden. Das Umfeld des Aussichtsturmes befindet sich in einem katastrophalen Zustand und lässt nicht vermuten, dass hier in nächster Zeit tatsächlich Ausflügler erwartet werden.“ Falls Bearbeitungszeiten der ARGE für die ABM-Anträge ein Grund für die Verzögerung bei der Wiedereröffnung sind, hat Zastrow dafür kein Verständnis: „Die ARGE läuft, wie wir ja wissen, unter städtischer Beteiligung, da sollte es doch wohl möglich sein, den Druck verwaltungsintern ein wenig zu erhöhen!“
 

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Ratsdepesche Ausgabe 22

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