Dresden
Rückblick : Dresdner Heide
Hund

Zastrow: „Wir wollen, dass in Dresden eine artgerechte Haltung von Hunden weiterhin möglich ist!“

(Dresden/18.01.2008) Nachdem der Stadtrat im Zuge der Neuausweisung des Landschaftsschutz-gebietes „Dresdner Heide“ für dieses Gebiet einen generellen Leinenzwang erlassen hatte, bestand für die Dresdner Hundehalter bis zum 15. Januar 2008 die Möglichkeit, der Verwaltung geeignete Flächen für die Einrichtung sogenannter Freilaufzonen für Hunde vorzuschlagen. Die FDP, die im Stadtrat als einzige Fraktion gegen den Leinenzwang gestimmt hatte, hat nun ihrerseits eigene Vorschläge für Freilaufzonen eingereicht.
FDP-Fraktionsvize Holger Zastrow erklärte dazu: „Für die FDP ist ein genereller Leinenzwang in der Heide staatlich reglementierte Tierquälerei unter dem Deckmäntelchen des Naturschutzes! Wir werden weiterhin für eine Wiederabschaffung kämpfen. Bis uns dies gelingt, wollen wir jedoch alles dafür tun, dass eine artgerechte Haltung von Hunden weiterhin möglich ist. Die von der Verwaltung vorgeschlagenen Freilaufzonen reichen dafür jedoch nicht aus, weil sie die Gewohnheiten der Tiere und Halter nur unzureichend berücksichtigen. Aus diesem Grunde hat die FDP jetzt eigene Vorschläge eingereicht.“ Auf Vorschlag der Liberalen sollen zusätzlich zu den durch die Verwaltung und betroffene Hundebesitzer vorgeschlagenen Flächen künftig alle Hauptwege sowie sämtliche befestigten und unbefestigten Nebenwege der Dresdner Heide, einschließlich eines jeweiligen Randstreifens von 5 Metern links und rechts des Weges, vom Leinenzwang ausgenommen werden.
„Diese „Laufkorridore““, so Zastrow, „würden dem typischen Verhalten der meisten Hunde entsprechen, die sich viel lieber in der Nähe ihrer Bezugspersonen aufhalten, statt sich, wie behauptet, unbeaufsichtigt durch Dickicht und Unterholz zu bewegen und dort nach Wild zu jagen. Ergänzend zu den geplanten Freilaufflächen, vorzugsweise in siedlungsnahen Bereichen am Rande der Dresdner Heide, wäre so eine weitestgehend artgerechte Tierhaltung möglich. Eine Beeinträchtigung des Wildes durch freilaufende Hunde wäre hingegen faktisch ausgeschlossen, weil sich das Wild im Unterholz und auf Lichtungen bewegt und diese auch künftig für Hund und Halter tabu wären.“
Zastrow: „Wir sind sehr gespannt, wie die Verwaltung jetzt auf die Vorschläge der FDP reagiert und nehmen dies als Gradmesser für die Ernsthaftigkeit des Lösungswillens der Stadtverwaltung.“

 

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Ratsdepesche Ausgabe 22

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