Dresden
Rückblick : Nach FDP-Initiative
Russischer Garnisionsfriedhof Dresden

Der russische Garnisionsfriedhof in der Dresdner Albertstadt ist wieder geöffnet. Nachdem das Haupttor des Friedhofes trotz längst abgeschlossener Instandsetzungsmaßnahmen verschlossen blieb und das Gelände somit für die Öffentlichkeit weiterhin nicht frei zugänglich, sondern nur nach einem besucherunfreundlichen telefonischen Voranmeldeverfahren zu betreten war, hat eine parlamentarische Anfrage des Fraktionsvorsitzenden der FDP im Sächsischen Landtag und Dresdner Stadtrates Holger Zastrow für Bewegung gesorgt. Durch die Initiative offensichtlich inspiriert, sorgten das Finanzministerium und der Staatsbetrieb Immobilien- und Baumanagement im Sommer kurzfristig für die Öffnung der Erinnerungsstätte. Somit entspricht der Garnisionsfriedhof endlich wieder internationalen Standards und ist zu den üblichen Verkehrszeiten täglich für Besucher geöffnet. Deutsche Soldatenfriedhöfe im Ausland und andere Kriegsgräberstätten verfügen meistens über regelmäßige Öffnungszeiten und sind für Angehörige, Touristen und Geschichtsinteressierte ohne Beschränkungen zugänglich.

Der am Rande der Dresdner Heide gelegene in der Marienallee gelegene Russische (Sowjetische) Garnisonsfriedhof wurde 1945 angelegt. Hier fanden in der Nachkriegszeit vor allem Angehörige der in Dresden stationierten sowjetischen Streitkräfte und deren Familienmitglieder ihre Ruhestätte. Der Friedhof besteht heute aus ca. 1.000 Gräbern. In den Jahren zwischen 1998 und 2007 wurde die Friedhofsanlage grundhaft instandgesetzt. Insgesamt stellte die Bundesrepublik Deutschland dafür 1.222.602 Euro zur Verfügung. In dieser Zeit war der Friedhof nur eingeschränkt geöffnet.

Termine
Mo 20.11.2017
Do 23.11.2017
Do 14.12.2017
Fr 15.12.2017
Meldung

Ratsdepesche Ausgabe 22

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