Dresden
Rückblick : Verkehr

Zastrow: „Der Ausbau darf zu keiner Kapazitätsverringerung gegenüber dem heutigen Zustand führen. Die Abwicklung des gesamten Fahrzeugverkehrs auf den Straßenbahngleisen ist mit uns nicht zu machen!“

(Dresden/25.11.2008) Die Ausbaupläne für die Bautzner Straße zwischen Albertplatz und Waldschlößchen sind nach siebenjähriger Planungszeit fertig gestellt worden und sollen dem Stadtrat demnächst zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Nach ersten Verlautbarungen der Stadtverwaltung gibt es zwei Planungsvarianten.

Bei der sogenannten A-Variante sollen der gesamte Fahrzeugverkehr auf den Straßenbahngleisen abgewickelt werden und daneben jeweils 2,80 Meter breite Radwege entstehen; die Fußwege behalten ihre bisherige Breite von 4,50 beziehungsweise 4,45 Metern. Die sogenannte B-Variante sieht einen vierspurigen Ausbau vor; die Gehwege verkleinern sich hier auf 2,80 Meter.

Der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende, Holger Zastrow, nimmt dazu wie folgt Stellung:

„Wir fordern die autogerechte Sanierung der Bautzner Straße. Die Verkehrsführung kann grundsätzlich so bleiben wie sie ist und muss nicht durch teure verkehrstechnische Spielereien a la Bodenbacher Straße verändert werden. Schließlich ist die Bautzner Straße eine Hauptverkehrsader und keine Wohngebietsstraße. Der Ausbau darf zu keiner Kapazitätsverringerung gegenüber dem bisherigen Standard führen. Ein Rückbau der Fahrbahnen und die Abwicklung des gesamten Fahrzeugverkehrs auf den Straßenbahngleisen sind mit uns nicht zu machen! Die vorhandenen Fahrbahnen müssen ebenso erhalten bleiben wie die durchgängige Befahrbarkeit der Gleise zum Überholen, Ausweichen und Abbiegen. Die Schaffung neuer künstlicher Staufallen für Autofahrer ist völlig inakzeptabel. Einer Ausbauvariante A werden wir unter keinen Umständen zustimmen.

Dafür ist es umso dringender notwendig, die Fußwege entlang der Bautzner Straße zu sanieren und neue sichere Überquerungsmöglichkeiten für Fußgänger einzurichten. Ebenso muss die Engstelle in Höhe von Pfunds Molkerei entschärft werden.

Den Bau separater Radwege halten wir in Anbetracht der zur Verfügung stehenden Gesamtfahrbahnbreite für illusorisch und unnötig. Durch die Existenz des nahe der Bautzner Straße verlaufenden rechtselbischen Radweges gibt es bereits eine komfortable und sichere Verbindung für Radfahrer. Die reguläre Fahrspur bietet zudem ausreichend Platz. Bei einem vierspurigen Ausbau beziehungsweise einer zweispurigen Ausbaulösung mit durchgängiger Befahrbarkeit der Gleise wäre dies problemlos möglich.“ 

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Ratsdepesche Ausgabe 22

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