Dresden
Rückblick : Sport
Marie-Louise Bagehorn

Genschmar: „Dafür brauchen wir ein authentisches Nachwuchstalent aus dem Dresdner Frauenfußball.“

(Dresden/16.12.2008) Nachdem sich der Fußballweltverband FIFA Ende Oktober 2007 für Deutschland als Ausrichter der Frauen-Fußball-WM 2011 entschied hatte, bewarb sich Dresden auf Antrag der FDP-Fraktion buchstäblich in letzter Minute beim DFB als Austragungsort. Mit dem Stadionneubau wurden Dresden dabei von Anfang an gute Chancen eingeräumt und am 30. September dieses Jahres entschied sich der DFB schließlich für Dresden als einen der neun Austragungsorte der WM. Die FDP hat sich jetzt in einem Brief an Oberbürgermeisterin Helma Orosz gewandt und mit Marie-Louise Bagehorn ein „herausragendes Dresdner Frauenfußball-Nachwuchstalent“ als WM-Botschafterin für die Stadt vorgeschlagen.

Zur Person: Marie-Louise Bagehorn wurde 1991 geboren, spielt seit dem sechsten Lebensjahr Fußball, mit 11 Jahren mit dem 1. FFC Fortuna Dresden-Rähnitz zum ersten Mal Bezirksmeister und Bezirkspokalsieger der D-Juniorinnen, belegt 2003 den 3. Platz im Weltfinale des Fox Kids Cup in Rotterdam, mit 13 wechselte sie aufgrund ihres herausragenden Talentes zum Fußballbundesligisten 1. FFC Turbine Potsdam, mit dem sie im selben Jahr - obwohl selbst erst C-Juniorin - mit den B-Juniorinnen zum ersten Mal Deutscher Meister wird. Auch international ist Marie-Louise Bagehorn keine Unbekannte mehr: So gewann sie mit der U-17-Nationalmannschaft 2008 die erste U-17-Fußballeuropameisterschaft der Frauen und errang bei der FIFA U-17 Weltmeisterschaft in Neuseeland im selben Jahr die Bronzemedaille.

Dazu erklärt der sportpolitische Sprecher der FDP-Stadtratsfraktion, Jens Genschmar:

„Dresden sollte sich nach seiner Auswahl als Austragungsort mit Hochdruck um die Vorbereitung und Vermarktung des sportlichen Großereignisses kümmern. Dazu gehört es, sich frühzeitig um erstklassige Gastmannschaften fußballbegeisterter Nationen zu bemühen und selbstbewusst um die Austragung eines der beiden Halbfinalspiele zu „kämpfen“.

Dafür brauchen wir ein authentisches Nachwuchstalent aus dem Frauenfußball. Marie-Louise ist der erfolgreichste Dresdner Nachwuchskader im gesamten Deutschen Frauen-Fußball. Sie würde - allein schon aufgrund ihres Alters - die Dynamik und den Leistungswillen, aber auch den Stolz der Dresdnerinnen und Dresdner auf „ihre“ Heimatstadt hervorragend repräsentieren. Vergleichbar mit den aktuellen Erfolgen der Dresdner Popband „Polarkreis 18“ könnte man auf diese Weise mit dazu beitragen, ein ganz neues, junges und selbstbewusstes sächsisches Image zu prägen. Ich habe Frau Orosz deshalb gebeten, diesen Vorschlag ernsthaft zu prüfen und alle dafür notwendigen Entscheidungen zeitnah zu treffen.“
 

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