Dresden
Rückblick : SG Dynamo Dresden

Genschmar: “Dynamo will kein Geld, sondern Rahmenbedingungen um als Verein wirtschaftlich überleben zu können!“

(Dresden/04.06.2009) Dresdens Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) hat heute in der Dresdner Tagespresse angekündigt, dass die Stadt Dresden dem wirtschaftlich angeschlagenen Fußballdrittligisten Dynamo Dresden künftig nicht mehr mit Steuer-Millionen aus der Patsche helfen werde. Die „Schmerzgrenze des erträglichen Risikos sei endgültig erreicht“.

Dazu erklärt Stadtrat der sportpolitische Sprecher der FDP-Stadtratsfraktion Jens Genschmar:

„Dynamo Dresden will überhaupt kein Geld, sondern Rahmenbedingungen um als Verein wirtschaftlich überleben zu können!

Es war die CDU im Stadtrat die den ursprünglichen Vorschlag für den Stadionbauer gekippt hat und es war der CDU-Finanzbürgermeister Vorjohann, der das Vertragskonstrukt mit der Betreibergesellschaft letztlich ausgehandelt hat. Die Gründe, warum der Verein sich wirtschaftlich nicht erholt, liegen eindeutig in Vorjohanns Knebelverträgen.

Völlig unpassend ist zudem der Hinweis auf die Kosten der Polizeieinsätze. Die Anstrengungen, die der Verein in den letzten Jahren unternommen hat, um das Gewaltproblem zu lösen und sich von denjenigen „Fans“ zu trennen, die nur auf Randale aus sind, zeigen erste sichtbare Früchte. Wer angesichts dieser Entwicklung ausgerechnet jetzt das Thema „Gewalt“ medienwirksam in Position bringt, gießt Öl zur Unzeit ins Feuer und will ganz offensichtlich dem Verein, seinen Fans sowie Geschäftsführung und Aufsichtsrat Schaden zufügen.

Das Motiv für Vorjohanns Vorstoß ist ziemlich klar. Es sind die alten Vorbehalte der CDU gegen den ostdeutschen Traditionsverein.“
 

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Ratsdepesche Ausgabe 22

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