Dresden
Rückblick : Vogelwiese

Zastrow: “Die Vogelwiese muss erhalten bleiben – auch sie ist Teil der kulturgeschichtlichen Tradition dieser Stadt!“

(Dresden/11.06.2009) Vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte um die Zukunft Dresdens als Veranstaltungsmetropole in unmittelbarer Konkurrenz zu Leipzig eskaliert der Streit um die drastische Erhöhung der Sondernutzungsgebühren für das Volksfestgelände an der Pieschener Allee. Zu der Erhöhung war es gekommen, nachdem das Gelände vom städtischen Liegenschaftsamt in den Zuständigkeitsbereich des ebenfalls städtischen Straßen- und Tiefbauamtes übertragen worden war. Mit der Übertragung wurde die bisherige Miete durch eine Sondernutzungsgebühr ersetzt, die nach Auskunft des betroffenen Schaustellerverbandes zu einer Verzehnfachung der Kosten führt.

Dazu erklärt der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende, Holger Zastrow:

„Eine Verzehnfachung von Gebühren ist unanständig und völlig inakzeptabel. Nur weil sich die Zuständigkeiten innerhalb der Stadtverwaltung geringfügig verändert haben, ist für ein und dieselbe Leistung doch nicht plötzlich eine derartige Kostenerhöhung zu rechtfertigen.

Die Vogelwiese muss erhalten bleiben! Auch sie ist Teil der kulturgeschichtlichen Tradition dieser Stadt. Zur ersten Liga gehören für mich nicht nur die Träume von einer neuen Arena und sportlichen Großveranstaltungen, sondern auch der Erhalt traditioneller Volksfeste wie der Vogelwiese. Es kann nicht angehen, dass eine seit 1465 urkundlich erwähnte Veranstaltung mehr als 500 Jahre später durch überhöhte Sondernutzungsgebühren im Ergebnis verwaltungsinterner Strukturveränderungen ruiniert wird.“

Termine
Do 23.11.2017
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Fr 15.12.2017
Meldung

Ratsdepesche Ausgabe 22

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