Dresden
Rückblick : Tourismus & Lebensart

(Dresden/15.8.2009) Wer in Dresden standesamtlich heiraten möchte, kann dies lediglich im Standesamt auf der Goetheallee oder zu ausgewählten Terminen im Festsaal des Dresdner Stadtmuseums, auf Schloss Albrechtsburg und auf einem Raddampfer der Sächsischen Dampfschiffahrtsgesellschaft. An anderen Orten in Dresden wie dem Zwinger können zurzeit keine Trauungen durchgeführt werden. Dazu bedarf es Vereinbarungen zwischen dem Standesamt und dem jeweiligen Eigentümer.

Dazu erklärt Holger Zastrow, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag und Dresdner Stadtrat: "Dresden ist sehr gefragt bei Heiratswilligen. In den Sommermonaten herrscht regelrecht Hochbetrieb auf Dresdens Standesamt. Doch bei der Auswahl des Trauungsortes sind den Brautpaaren schnell Grenzen gesetzt. Dabei wollen viele den schönsten Tag ihres Lebens in festlicher und glamouröser Umgebung begehen. Dazu zählt auch der Zwinger.

Der Zwinger ist für Hochzeiten bereits historisch geprägt. So wurde er eigens für das Hochzeitsfest des Kurprinzen Friedrich August im Jahr 1719 durch seinen Vater August den Starken baulich erweitert. Heiraten im Zwinger hat somit Tradition. Doch wer so heiraten möchte wie der Kurprinz, dem sind die Türen zu den Räumlichkeiten des Zwingers versperrt.

Sachsen muss seine Schatzkammern - seine historischen Gebäude wie den Zwinger - für Hochzeiten öffnen. Nur so kann sich Dresden als Hochzeitsstadt etablieren. Dresden muss Anziehungsmagnet für Heiratswillige und deren Gäste werden, um somit auch den Tourismus in Sachsen zu stärken.

Dafür müssen der Freistaat Sachsen und dessen Staatsbetrieb Sächsische Schlösser, Burgen und Gärten die Räumlichkeiten im Zwinger und in anderen barocken Sehenswürdigkeiten zur Verfügung stellen und die notwendigen standesamtlich notwendigen Vereinbarungen treffen."

Termine
Do 14.12.2017
Fr 15.12.2017
Meldung

Ratsdepesche Ausgabe 22

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