Dresden
Rückblick : Dynamo-Stadion

Genschmar: „Die Stadt sollte das Angebot des DFB als unabhängigem Berater unbedingt nutzen.“

(Dresden/11.09.2009) Am 15. September 2009 findet die feierliche Eröffnung des neu erbauten „Rudolf-Harbig-Stadions“ statt. Aus diesem Anlass hat sich viel Prominenz aus Sport, Kultur, Wirtschaft und Politik angesagt, um diesen bedeutenden Tag gemeinsam mit den unzähligen Fans der SG „Dynamo Dresden“ zu feiern. Bei aller Freude über dieses Ereignis, darf jedoch nicht vergessen werden, dass die Stadionnutzungsverträge in ihrer bisherigen Fassung Bedingungen beinhalten, die für den Verein in den kommenden Jahren hohe wirtschaftliche Risiken mit sich bringen. Von der Öffentlichkeit weitestgehend unbeachtet, finden deshalb bereits seit vier Wochen Nachverhandlungen zwischen der Dynamo-Geschäftsführung, der Landeshauptstadt Dresden und der Stadion Dresden Projektgesellschaft statt. In dieser Woche hat nunmehr der DFB Stadt und Verein seine Unterstützung bei den Verhandlungen angeboten. An der feierlichen Stadioneröffnung am kommenden Dienstag wird unter anderem der für die 3. Liga zuständige DFB-Direktor Helmut Sandrock teilnehmen.

Dazu erklärt FDP-Stadtrat Jens Genschmar:

„Der DFB hat jahrzehntelange Erfahrungen mit allen Facetten des Deutschen Fußballs. Er wäre der beste Berater, den man sich vorstellen kann. Die Stadt sollte das Angebot des DFB annehmen. Wir bitten die Oberbürgermeisterin deshalb, die Stadioneröffnung zu nutzen und das Gespräch mit dem DFB zu suchen. Da der zuständige DFB-Direktor ohnehin in Dresden weilt, wäre dafür eine gute Gelegenheit.

Stadt und Verein haben im Rahmen der aktuellen Gespräche viele gemeinsame Interessen. Es muss im Kern darum gehen das Überleben Dynamo Dresdens zu sichern und die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Weiterentwicklung der Profi-Mannschaft zu schaffen. Denn ein Stadion ohne Nutzer wäre die schlechteste Option und würde auch der Stadt nur Nachteile bringen.

Vor diesem Hintergrund bin ich mir sicher, dass eine gelungene Stadioneröffnung den denkbar besten Rahmen bieten würde, um miteinander ins Gespräch zu kommen.“

Termine
Do 14.12.2017
Fr 15.12.2017
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Ratsdepesche Ausgabe 22

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