Dresden
Rückblick : Wiener Platz
"Wiener Loch" wird in Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler aufgenommen

Zastrow: „Die Kritik erfolgt völlig zu Recht!“

(Dresden/15.10.2009) Zur Aufnahme des Wiener Lochs in das Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler erklärt der Stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion im Dresdner Stadtrat, Holger Zastrow:

„Mitte der 1990iger Jahre wurden Verträge zur Entwicklung des Wiener Platzes geschlossen, die eindeutig zu Lasten der Stadt gingen. Die FDP-Fraktion war seinerzeit nachweislich die einzige Fraktion, die diese Verträge kritisiert hat; weder Stadtrat noch das damalige Regierungspräsidium hielten unsere Bedenken jedoch für relevant.

Das spätere Scheitern der Operettenpläne ist auf Widerstände innerhalb der Verwaltung zurückzuführen und kein Ruhmesblatt für Dresden. Die an der Ausschreibung beteiligten Investoren wurden ewig hingehalten und alle teuren Planungen waren am Ende trotzdem umsonst.

Dass sich die Stadt bis heute scheut, ein 151 Millionen Euro teures Loch einfach zuzuschütten, ist nachvollziehbar. Angesichts der hohen monatlichen „Betriebskosten“ von 30.000 EUR besteht aber akuter Handlungsdruck. Bevor die Stadt das Loch zuschüttet, sollte man jedoch bei der Investorensuche neue Wege gehen.

Wir schlagen als Lösung eine modulare Bauweise vor, bei der das Gebäude nicht sofort die planungsrechtlich vorgegebene Anzahl der Stockwerke erreicht, sondern mit den Möglichkeiten des Marktes wachsen kann. Eine Tiefgarage und ein Erdgeschoss im ersten Schritt und die Option einer späteren Ergänzung weiterer Stockwerke dürfte die Suche nach geeigneten Investoren deutlich erleichtern und wäre am Ende allemal besser als die Baugrube wieder zu verfüllen.“
 

Termine
Mo 20.11.2017
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Fr 15.12.2017
Meldung

Ratsdepesche Ausgabe 22

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