Dresden
Rückblick : Ehrung

Zum Vorschlag aus der CDU, Altbundeskanzler Dr. Helmut Kohl solle Ehrenbürger der Stadt Dresden werden, erklärt Holger Zastrow, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Dresdner Stadtrat: 

„Ein Ehrenbürger Helmut Kohl wäre nicht nur für den Altkanzler, sondern auch für die Stadt eine Ehre. Er ist unbestritten der deutsche Politiker, der als Vater der Deutschen Einheit zu allen Zeiten in der Erinnerung der Menschen bleiben wird. Eine Ehrenbürgerschaft zum 20. Jubiläum der Einheit hätte die richtige Symbolkraft. 

Kohls Eintreten für die Einheit unseres Vaterlandes ist mit der Stadt Dresden untrennbar verknüpft. Seine historische Rede vor der damaligen Ruine der Frauenkirche am 19. Dezember 1989 markiert einen entscheidenden Punkt im Einheitsprozess. Von diesem Tag an war klar, dass die friedliche Revolution unumkehrbar ist und zur Wiederherstellung der Einheit Deutschlands führen wird. 

In seiner Rede gab Kohl damals den Dresdnern und allen Deutschen die Kraft, an die Einheit zu glauben und für sie zu kämpfen. Der Ruf ‚Wir sind ein Volk’ war unüberhörbar. Wie Leipzig zum Symbol für die friedliche Revolution wurde, ist Dresden zu einem Symbol für die Deutsche Einheit geworden. Mit Dresden und der wiederaufgebauten Frauenkirche verbindet man wie kaum mit einem anderen Ort den großartigen Aufbau Ostdeutschlands nach der Wende.

Es ist überfällig, in der Hauptstadt des in der Folge der Ereignisse wiedererrichteten Freistaates Sachsen den Mann zu ehren, der am 19. Dezember 1989 hier den Deutschen sein historisches Versprechen gab: ‚Mein Ziel bleibt - wenn es die geschichtliche Stunde zulässt - die Einheit unserer Nation."

 

Termine
Do 23.11.2017
Do 14.12.2017
Fr 15.12.2017
Meldung

Ratsdepesche Ausgabe 22

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