Dresden
Rückblick : Verkehr

Zastrow: „Die Behelfsbrücke für Fußgänger und Radfahrer muss so schnell wie möglich kommen, sonst versinkt Dresden spätestens zur Adventszeit im Verkehrschaos“

(Dresden/24. März 2010) Aufgrund des schlechten Bauwerkszustandes ist die Albertbrücke bereits seit Dezember 2009 für den Fahrzeugverkehr teilweise gesperrt. In der Folge steht hier jeweils nur eine Richtungsfahrbahn zur Verfügung. Dies führt in Spitzenbelastungszeiten zu weiträumigen Staus im Umfeld der Brücke. Um die Kapazität bis zu der nunmehr erst für 2012 geplanten Sanierung wieder zu erhöhen, ist eine Behelfsbrücke für Fußgänger und Radfahrer vorgesehen.

Dazu erklärt der Vorsitzende der FDP-Stadtratsfraktion, Holger Zastrow:

„Die aktuelle Situation ist für die vielen betroffenen Autofahrer und Anwohner schon schlimm genug; in Touristenhochzeiten wird sie jedoch unerträglich. Spätestens zur Adventszeit muss die Brücke deshalb wieder vierspurig befahrbar sein. Der jetzt durch den Leiter des Umweltamtes vorgeschlagene Verzicht auf die Interimsbrücke für Fußgänger und Radfahrer und das Abwahrten auf die Fertigstellung der Waldschlößchenbrücke ist völlig inakzeptabel. Die Behelfsbrücke muss so schnell wie möglich kommen!

Der tägliche Stau im Umfeld der Brücke ist durch nachlässiges Verwaltungshandeln verursacht worden. Seit 2006 war der dringende Sanierungsbedarf der Brücke bekannt. Nachdem 2007 bereits alle denkmalschutz- und verkehrsrechtlichen Fragen mit dem Fördermittelgeber geklärt waren, hat es aufgrund verwaltungsinterner Streitigkeiten innerhalb des zuständigen Geschäftsbereiches ein weiteres Jahr gedauert, bis dem Stadtrat 2008 dann erste Planungen für Sanierung und Ausbau der Brücke vorgelegt wurden. Noch im November des vergangenen Jahres waren die Arbeiten für Mitte 2011 vorgesehen; jetzt hat sich die Zeitplanung bereits auf Anfang des Jahres 2012 nach hinten verschoben und man kann davon ausgehen, dass auch im Januar oder Februar 2012 niemand ernsthaft eine Großbaustelle beginnen wird. Angesichts derartiger Verzögerungen gibt es zu den Plänen einer Interimsbrücke für Fußgänger und Radfahrer überhaupt keine Alternative.

Sowohl innerhalb der Verwaltung als auch im Stadtrat müssen diejenigen, die permanent versuchen, den Individualverkehr aus ideologischen Gründen auszubremsen, endlich zur Kenntnis nehmen, dass Lebensqualität, wirtschaftliche Entwicklung und die Sicherung von Arbeitsplätzen untrennbar mit einer leistungsfähigen Verkehrsinfrastruktur verbunden sind.“
 

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Ratsdepesche Ausgabe 22

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