Dresden
Rückblick : Stadtentwicklung
Streit um Zukunft des "Wiener Lochs"

Zastrow: "Einfach zuzuschütten wäre die unintelligenteste aller denkbaren Optionen"

(Dresden/22. April 2010) Die SPD fordert mit einem aktuellen Antrag, die Baugrube am Wiener Platz sofort zuzuschütten.

Dazu erklärt der Vorsitzende und finanzpolitische Sprecher der FDP-Stadtratsfraktion, Holger Zastrow:

"Einfach zuzuschütten wäre die unintelligenteste aller denkbaren Optionen! Die bisher investierten 151 Millionen Euro an Steuergeldern und die seit 2002 aufgelaufenen "Betriebskosten" von knapp 3 Mio. EUR wären auf einen Schlag buchstäblich in den Sand gesetzt, wenn die Stadt keine bessere und sinnvollere Verwendung für die Baugrube am Wiener Platz findet.

Eine Bebauung ist an dieser Stelle allein schon aus stadtplanerischen Gründen dringend geboten, weil nur dadurch ein geordneter städtebaulicher Abschluss der Prager Straße erreicht werden kann und die Eingangssituation vom Hauptbahnhof in die Innenstadt, ohne den bisher geplanten Lückenschluss, unvollständig bleibt.

Darüber hinaus ist die Stadt gerade jetzt auf jede zusätzliche Einnahmequelle dringend angewiesen, um dadurch temporäre Einnahmeverluste infolge der Wirtschafts- und Finanzkrise zumindest teilweise überbrücken zu können.

Nachdem die teuerste Baugrube Deutschlands Dresden bereits im letzten Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler zu zweifelhaftem Ruhm verholfen hat, dürfte das von der SPD geforderte Zuschütten deutschlandweit einen Sturm der Entrüstung auslösen.
Die Stadtverwaltung muss ihre Suche nach potentiellen Investoren und kreativen Lösungen dringend forcieren, aber eine Steuergeldvernichtung à la SPD kommt für uns nicht in Frage."
 

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Ratsdepesche Ausgabe 22

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