Dresden
Rückblick : Verkehr
Elberadweg: Sommerzeit ist Unfallzeit

Stadtrat Jens Genschmar alarmierte die Dresdner Öffentlichkeit, nachdem ihm die Oberbürgermeisterin auf eine entsprechende Anfrage mitteilte, dass gerade in den Sommermonaten täglich 4000 Fahrradfahrer neben Fußgängern und Skatern den Elberadweg passieren. Allein 48 Unfälle registrierte die Polizeidirektion Dresden im vergangenen Jahr, wobei davon auszugehen ist, dass dies nur die Spitze des Eisberges darstellt, da Bagatellunfälle bei der Polizei kaum zur Anzeige gebracht werden. Doch gerade das Zusammentreffen der unterschiedlichen Nutzer wie Skater, Rentner, Kinder, Radfahrer, Freizeitsportler, Hunde auf dem relativ schmalen Weg birgt die Gefahr von Kollisionen und Konflikten.

Fakt ist, einer der beliebtesten Elberadwege Deutschlands ist in der Saison hoffnungslos überfüllt. Das weiß auch der Leiter des Straßen- und Tiefbauamtes Reinhard Koettnitz, der in der Presse zugab, dass in bestimmten Abschnitten der Weg deutlich überlastet ist. Aber auch er bietet einen kurzfristigen Ausweg aus der Staufalle nicht an - nur Pläne für einen zweispurigen Ausbau der linkselbischen Strecke, die noch in der Schublade liegen.

Stadtrat Jens Genschmar setzt dagegen, als ersten Schritt zumindest Warnschilder an den der heikelsten Stellen der Strecke aufzustellen. Als generelle und langfristige Lösung schlägt er vor, den rechtselbischen Radweg für Fahrradfahrer und Skater auszubauen, um die andere Elbseite zu entlasten und den enormen Nutzerzahlen überhaupt noch Herr zu werden. Außerdem, appelliert er, dass alle Nutzer mehr Rücksicht aufeinander nehmen.
 

Termine
Do 14.12.2017
Fr 15.12.2017
Meldung

Ratsdepesche Ausgabe 22

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