Dresden
Rückblick : Verkehr
FDP fordert Ende des Verkehrsversuches am Barteldesplatz

Zastrow: "Mit Ende der Sommerferien droht Schillerplatz der Verkehrsinfarkt"

(Dresden/27.07.2010) Seit der vergangenen Woche findet auf dem Barteldesplatz und der Goetheallee ein Verkehrsversuch statt. Nach Medienberichten soll dieser auf Grund von gestiegenen Unfallzahlen durchgeführte Versuch noch bis Anfang September fortgeführt werden. Die für diesen Verkehrsversuch eingerichtete Verkehrsinsel wird kaum von Fußgängern genutzt, doch die durch die Verkehrsinsel und neue breite Radwege wegfallende Autospur führt zu massiven Behinderungen des Verkehrs. Mit dem Ende der Sommerferien und dem dann wieder ansteigenden Straßenverkehr ist zu erwarten, dass diese Zufahrt zum Schillerplatz zu einer noch größeren Staufalle wird.

Dazu erklärt der Vorsitzende der FDP-Stadtratsfraktion Holger Zastrow:

"Auf dem Weg zum Schillerplatz herrscht Verkehrschaos, bereits jetzt ist zu erkennen, dass diese Einengung des Verkehrs eine Staufalle ersten Ranges ist. Mit dem Ende der Sommerferien droht dem Schillerplatz der Verkehrsinfarkt, denn wenn der normale Berufsverkehr wieder einsetzt, werden noch einmal deutlich mehr Autos durch dieses neue Nadelöhr fahren.

Bereits vor dem Verkehrsversuch war die Hauptzufahrt zum Schillerplatz über die Goetheallee und den Barteldesplatz ein für Staus bekannter Engpass. Es war also bereits vor Beginn des Versuches klar, was passieren würde. Mich würde sehr interessieren, welche Verkehrsexperten im Straßenbauamt eine für Staus bekannte Stelle noch verengen, und welche Ergebnisse man sich dabei erhofft hat. Für mich sieht dies alles sehr nach einem Schildbürgerstreich aus, bei dem die Verwaltung testet, wie lang ein Stau im Dresdner Osten eigentlich werden kann. Dieser Versuch muss schnellstens beendet werden und noch vor dem Ende der Sommerpause zurückgebaut werden.

Darüber hinaus möchte ich wissen, was dieser Feldversuch an den Dresdner Autofahrern eigentlich kostet? Extra abgesenkte Bordsteine, neue Radstreifen und eine eingerichtete Verkehrsinsel deuten eher auf eine Dauerlösung statt auf einen kurzfristigen Versuch hin. Offensichtlich scheint das Straßenbauamt für die eigenen Ideen Gelder zu besitzen, während andere Projekte ignoriert werden. Bereits seit Monaten liegt das fertige Konzept zur Beleuchtung des Blauen Wunders in den Schulbladen der Verwaltung, dafür ist angeblich kein Geld vorhanden. Dem Ortsteilzentrum Schillerplatz hätte die Umsetzung des beschlossenen FDP-Antrages zur Beleuchtung des Blauen Wunders mehr geholfen als dubiose Verkehrstests.

Ich werde als Stadtrat in den kommenden Tagen eine Anfrage an die Oberbürgermeisterin zu den Kosten und der Durchführung dieses Versuches, sowie zu den Unfallzahlen am Barteldesplatz stellen.“
 

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Ratsdepesche Ausgabe 22

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