Dresden
Rückblick : Tourismus

Zastrow: "Dresden kann endlich an der Autobahn werben"

(Dresden/20.09.2010) Am heutigen Montag hat der Finanzausschuss mit 9 zu 1 Stimmen bei einer Enthaltung dem Antrag der FDP-Fraktion zur touristischen Beschilderung an Bundesautobahnen zugestimmt. Bereits Anfang Juni hatte die Fraktion diesen Antrag in den Geschäftsgang eingebracht. Nun ist die Verwaltung mit der Umsetzung des Antrages beauftragt, um schnellstmöglich für eine Beschilderung auf den Autobahnabschnitten im Stadtgebiet zu sorgen.

Dazu erklärt der Vorsitzende der FDP-Stadtratsfraktion Holger Zastrow:

"Ich freue mich, dass der Finanzausschuss der FDP-Initiative gefolgt ist und unseren Antrag beschlossen hat. Damit kann die Verwaltung in die Planung gehen und 2011 können endlich die ersten Dresden-Schilder aufgestellt werden. Damit wird künftig beispielsweise an der A4 nicht mehr nur Radebeul, sondern auch die Landeshauptstadt beworben werden. Dresden wird dann angemessen auf den Bundesautobahnen vertreten sein und seiner Bedeutung als touristisches Top-Ziel gerecht werden. Auch wenn die Hinweisschilder sicher nicht die wichtigste touristische Marketingmaßnahme sind, so sind sie einerseits eine nette Geste an die Gäste der Stadt und zweitens eine wirkungsvolle Erinnerung für die vielen Verkehrsteilnehmer, die tagtäglich an der Stadt vorbeifahren, ohne sie zu besuchen. Auch dem Image und dem Selbstverständnis der Stadt tut es gut, sich sichtbar und stark an den Autobahnen zu präsentieren. Schließlich tun das andere Städte wie Leipzig, Chemnitz, Bautzen, Meißen und Pirna auch.“

Nach dem Ausschussvotum sollen in einem ersten Schritt auf den Autobahnen A4, A13 und A17 jeweils in stadtwärtiger Richtung vier Schilder mit einer allgemeinen Werbung für die „Landeshauptstadt Dresden“ aufgestellt werden. Zastrow kann sich als Motiv den berühmten Canaletto-Blick mit der Stadtsilhouette vorstellen. In einem zweiten Schritt soll die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit weitere Aufstellorte entlang der die Stadt tangierenden Autobahnen geprüft werden. Dafür soll die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Tourismusverband Dresden e.V. und der Dresden Marketing GmbH geeignete zu bewerbende Sehenswürdigkeiten und Motive auswählen. Die FDP kann sich zum Beispiel die Frauenkirche, das Residenzschloss, den Zwinger, Schloss Pillnitz, das Grüne Gewölbe, das Albertinum, die Semperoper, die Elbschlösser, die Loschwitzer Bergbahnen, das Blaue Wunder, das Panometer oder auch die Dampfschifffahrt vorstellen. Die endgültige Entscheidung sollten Dresdens Touristiker treffen. Aufgrund einer vor einiger Zeit erfolgten Liberalisierung, ist es mittlerweile möglich, mehr touristische Hinweistafeln zwischen Autobahnabfahrten aufzustellen. An der Finanzierung soll sich die Branche beteiligen. Eine Hinweistafel kostet ungefähr 5.000 Euro.
 

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Ratsdepesche Ausgabe 22

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