Dresden
Rückblick : Operette

Zastrow: "Der Doppelstandort Kraftwerk Mitte ist nicht finanzierbar – die Operette am Wiener Platz ist ein Gebot der Vernunft"

(Dresden/20.10.2010) Nachdem die Oberbürgermeisterin eine neue Verwaltungsvorlage zum Bau der Staatsoperette vorgelegt hatte, ist der alte Streit um den künftigen Standort erneut entbrannt. Im Rahmen ihrer Haushaltsklausur hat sich die FDP-Stadtratsfraktion am Mittwoch einstimmig für den Neubau der Staatsoperette am Wiener Platz und der Sanierung des TJG am heutigen Standort entschieden. Die Fraktion folgt damit dem Vorschlag der Oberbürgermeisterin.

Dazu erklärt der Vorsitzende der FDP-Stadtratsfraktion Holger Zastrow:

„Nach dem jahrelangen Streit um den Neubau der Staatsoperette haben Ensemble und Bürger endlich Anspruch auf eine Entscheidung, die auch wirklich realisierbar ist und den Erhalt beider Häuser sicherstellt.

Der Standort Kraftwerk Mitte war stets als Doppelstandort geplant, nur so macht das Projekt „Kulturkraftwerk“ überhaupt erst Sinn. Die alleinige Realisierung der Operette an diesem Standort ist deshalb keine Alternative.

Vor dem Hintergrund der finanziellen Situation der Stadt und ständig neuer Großprojekte kommt als realistischer Standort für die Operette nur der Wiener Platz in Frage. Die Spielstätte des TJG muss am heutigen Standort erhalten und saniert werden.

Ein Neubau der Operette am Wiener Platz würde zugleich die Eingangssituation der Prager Straße deutlich aufwerten, zu einer Belebung der Südseite führen und wäre daher auch unter städtebaulichen Aspekten die beste Wahl.

Neue Standortdebatten und finanzielle Abenteuer, wie der Umbau des Kraftwerkes Mitte, sind angesichts der gegenwärtigen Haushaltssituation der Stadt unweigerlich zum Scheitern verurteilt und gefährden am Ende den Forstbestand beider Häuser.“

Termine
Do 23.11.2017
Do 14.12.2017
Fr 15.12.2017
Meldung

Ratsdepesche Ausgabe 22

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