Dresden
Rückblick :

Genschmar: "Unfassbarer Vorgang der Dresdens Ruf schadet"

(Dresden/02.11.2010) Nach Medienberichten von heute hat das Oberverwaltungsgericht alle Verkaufsoffnen Sonntag für Dresden gestoppt. Auslöser für diese Entscheidung war eine Klage der Gewerkschaft Verdi, die gegen die erneute Entscheidung zur Sonntagsöffnung im August dieses Jahres geklagt hatte.

Dazu erklärt der stellv. Vorsitzende der FDP-Stadtratsfraktion Jens Genschmar:

"Das ist ein unfassbarer Vorgang, der Dresdens Ruf als weltoffene, gastfreundliche und florierende Metropole im Osten gefährdet. Dieses Urteil hat mit der seit Jahrzehnten gelebten Praxis in Sachsen nichts zu tun. Anstatt sonntags shoppen zu gehen, werden Kunden nun kurzfristig vor verschlossenen Türen stehen. Das schadet dem Dresdner Einzelhandel enorm und vor allem nachhaltig, denn einmal verprellte Kunden kommen so schnell nicht wieder. Diese Situation gefährdet Arbeitsplätze hier in Dresden, und zwar nicht nur im Einzelhandel, sondern auch in der Tourismusbranche. Die Klage von Verdi hat Einzelhandel und Tourismus in Dresden mehr geschadet als die gesamte Wirtschafts- und Finanzkrise.

Es ist nicht mehr nachzuvollziehen warum gerade in Dresden die Geschäfte mit aller Macht geschlossen bleiben sollen. Warum klagt Verdi nicht mit genau der gleichen Begründung gegen die Sonntagsöffnung in Bautzen oder Görlitz? Der Einzelhandel in Dresden sieht sich nun einer neuen Situation gegenüber. Nicht nur die Läden auf der anderen Seite der Grenze haben sonntags geöffnet, sondern auch Läden in sächsischen Städten nicht weit von hier. Damit gerät Dresden auch im innersächsischen Kampf um Touristen und Kunden ins Hintertreffen. Als FDP-Fraktion werden wir nun die Urteilsbegründung abwarten, um die Gründe für diese unglaubliche Entscheidung nachvollziehen zu können."

 

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Ratsdepesche Ausgabe 22

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