Dresden
Rückblick :

Zastrow: „Ein historischer Tag für Dresden und ein starkes Signal für die Demokratie!“

(Dresden/19.12.2010) Nachdem in den vergangenen Tagen der Vorschub des Brückenbogens der Waldschlößchenbrücke bis auf die Pontons realisiert wurde, erfolgt das eigentliche Einschwimmen auf der Elbe am heutigen Sonntag und wird am Nachmittag mit dem Absetzen des Brückenbogens auf den provisorischen Brückenpfeilern abgeschlossen sein.

Dazu erklärt der Vorsitzende der FDP-Stadtratsfraktion, Holger Zastrow:

„Seit 150 Jahren gibt es Pläne für den Bau einer Elbbrücke am Waldschlößchen. Mit dem Einschwimmen des Brückenbogens erhält die demokratische Entscheidung zum Bau der Waldschlößchenbrücke aus dem durch FDP, CDU und ADAC initiierten Bürgerentscheid von 2005 jetzt auch nach außen hin ein unverkennbares Zeichen für die Umsetzung des Bürgerwillens und das Selbstbewusstsein dieser Stadt. Das ist ein historischer Tag für Dresden und ein starkes Signal für die Demokratie! Die Brücke ist auch ein Symbol dafür, dass eine von Wohlstandsgrünen à la Stuttgart 21 geschürte Fortschrittsangst und Technologiefeindlichkeit in Sachsen keine Chance hat. Dresden ist nicht Stuttgart! Hier haben sich Bürger mit einer bemerkenswerten Zweidrittelmehrheit für den Bau der Brücke ausgesprochen und sich damit „typisch sächsisch“ innovations- und technikfreundlich gezeigt. Wie schon beim Bürgerentscheid 1995 zum Bau der Autobahn A17 Dresden – Prag haben sich die Dresdner auch bei der Brücke lebensnah und pragmatisch offen für Neues gezeigt und linksgrüne Ideologen in die Schranken gewiesen

Obwohl Dresden mit dem Bau der Brücke den Welterbetitel verloren hat, steigt die Zahl der Touristen stetig. Nach dem Einschwimmen wird das Bauwerk erstmals in seiner ganzen Wirkung für jedermann erkennbar. Weder verbale Verunglimpfungen noch bewusst entstellende Fotomontagen der Brückengegner können jetzt noch den Blick auf die Realität verstellen. Jetzt kann sich endlich jeder selbst ein eigenes Bild machen. Es wird sichtbar, dass sich die Waldschlösschenbrücke verhältnismäßig sensibel in das Elbtal einordnet. Der plötzliche und bis heute nicht nachvollziehbare Gesinnungswandel der UNESCO in der Brückenfrage, da bin ich mir ganz sicher, wird damit für die Dresdner und unvoreingenommene Gäste der Stadt noch viel unverständlicher werden, als er es ohnehin schon immer war.“

Termine
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Fr 15.12.2017
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Ratsdepesche Ausgabe 22

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