Dresden
Rückblick :

(Dresden/08.07.2011) Im Doppelhaushalt 2011/2012 wurden gemäß Beschluss des Stadtrates V2694/08 zur Vorbereitung und Ausrichtung von Spielen im Rahmen der Frauenfußball-Weltmeisterschaft 4 Millionen Euro eingestellt. Nachdem nun die in Dresden stattfindenden Spiele nahezu vorüber sind, dürfte absehbar sein, ob dieser Betrag zur Finanzierung des Großereignisses auskömmlich war oder nicht.

Die FDP-Fraktion geht davon aus, dass eine nennenswerte Summe übrig sein und dem städtischen Haushalt wieder zur Verfügung stehen wird. Um die genaue Höhe zu erfahren, hat FDP-Stadtrat Jens Genschmar eine schriftliche Anfrage an die Stadtverwaltung gestellt.

Dazu erklärt der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion, Jens Genschmar:

„Die eingeplanten vier Millionen Euro waren mehr als reichlich. Die U20-WM im vergangen Jahr kam beispielsweise mit weniger als der Hälfte aus. Deshalb gehe ich davon aus, dass mindestens eine bis 1,5 Millionen Euro übrig bleiben und zurück an die Stadt gehen werden. Um die genaue Summe zu erfahren, habe ich heute eine schriftliche Anfrage an die Stadtverwaltung eingereicht.

Das nicht verbrauchte Geld sollte zum Großteil in eine Rücklage für die Schwimmhalle Freiberger Platz eingestellt werden, um damit ein Zeichen zu deren Ausbau zu setzen. Ein kleiner Teil der Restmittel, ich denke da an circa 50.000 Euro, sollte für die Bewerbung um ein UEFA Champions-League-Finale der Frauen benutzt werden. Wie bei den Männern findet dieses bekanntlich immer an wechselnden Standtorten in ganz Europa statt, braucht bei weitem aber nicht die Stadionkapazitäten, die für ein Finale der Männer notwendig sind. Unser neues Stadion mit 30.000 Plätzen wäre ideal für ein solches Finale. Das erste Damen-Finale fand am 21. Mai 2010 im spanischen GETAFE statt, und das dortige Stadion hat nur 17.000 Plätze. Sieger war Turbine Potsdam. Es gilt, den Schwung, den die Weltmeisterschaften im vergangenen und in diesem Jahr gebracht haben, zu nutzen.

Mit diesen Restgeldern sollte sich unsere Stadt einerseits auch weiterhin international mit Spitzensport präsentieren und andererseits mit einem Zeichen für die neue Schwimmhalle auch direkt etwas für den Schul-, Breiten- und Nachwuchssport tun. Darüber hinaus könnten dann auch die freigewordenen Gelder aus den Stadionverträgen in die direkte Sportförderung fließen.“

Termine
Mo 20.11.2017
Do 23.11.2017
Do 14.12.2017
Fr 15.12.2017
Meldung

Ratsdepesche Ausgabe 22

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