Dresden
Rückblick :

- FDP-Fraktion unterstützt Zeitplan für zügigen Baustart zwischen Hoyerswerdaer und Martin-Luther-Straße / Zastrow kritisiert beschränkte Zufahrtsmöglichkeiten zum neuen Parkhaus

(Dresden/29.08.2011) Nach Angaben des Straßen- und Tiefbauamtes der Stadt Dresden soll die untere Bautzner Straße schon im kommenden Jahr saniert werden. Dabei ist auf dem Abschnitt zwischen Hoyerswerdaer und Martin-Luther-Straße unter anderem eine separate Haltestelleninsel in der Straßenmitte geplant, an der der Autoverkehr jeweils einspurig vorbei geführt werden soll.

Dazu erklärt Holger Zastrow, Vorsitzender der FDP-Fraktion im Dresdner Stadtrat:

"Wir unterstützen als FDP den Zeitplan für den zügigen Baustart auf der unteren Bautzner Straße. Es wird höchste Zeit, dass die Holperpiste zwischen der Ecke Bautzner/Rothenburger Straße und Martin-Luther-Straße saniert wird und es neue Ampel-Übergänge für Fußgänger gibt. Die verkehrstechnische Detailplanung zu Lasten des Autoverkehrs und der Anlieger ist mit uns aber nicht zu machen.

Nach den derzeitigen Plänen droht auf diesem Abschnitt eine neue Engstelle für die Autofahrer. Denn wenn die Bautzner Straße in Richtung Osten später in der von den Liberalen favorisierten Form im Bestand - also mit überfahrbaren Straßenbahngleisen - ausgebaut wird, müssten sich durch die separate Haltestelleninsel auf der unteren Bautzner Straße dann alle Fahrzeuge durch ein neues Nadelöhr hindurch zwängen. Nervenaufreibende Staus und hohe Belastungen für die Anwohner wären vorprogrammiert. Schon heute ist der Verkehr hier auf Höhe der Weintraubenstraße besonders dicht, weil die Weintraubenstraße der Hauptzubringer für die Albertbrücke ist. Eine weitere Verengung darf es nicht geben. Stattdessen müssen die Abbiegesituation in und aus der Weintraubenstraße überarbeitet und der Verkehrsfluss verbessert werden.

Die inmitten der Fahrbahn geplante Haltestelleninsel behindert zudem nicht nur den fließenden Verkehr, sondern schneidet künftig auch das gegenüber geplante Parkhaus völlig vom stadtauswärts rollenden Verkehr ab. Nicht überfahrbare Gleise in der Straßenmitte würden bedeuten, dass der Zugang zum dringend benötigten Parkhaus nur aus Richtung Waldschlößchen möglich wäre. Ausfahren könnten die Nutzer mutmaßlich nur in Richtung Albertplatz. Autos, die vom Albertplatz oder von der Albertbrücke kommen, müssten dann einen großen Bogen quer durch die Neustadt fahren, um das Parkhaus zu nutzen. Damit würde das Nebenstraßennetz belastet und Schleichverkehr provoziert.

Wir fördern hier mit städtischem Geld ein Parkhaus und behindern durch eine undurchdachte Verkehrsplanung gleichzeitig dessen effiziente Nutzung - dieser Vorschlag ist ein klassischer Schildbürgerstreich. Hier muss im Sinne der Autofahrer und der Anwohner eindeutig nachgebessert werden. Da das Parkhaus vor allem den Bewohnern der Neustadt zur Verfügung stehen soll und in dem Gebäude zudem dringend benötigte Einzelhandelseinrichtungen für den Stadtteil untergebracht werden sollen, müssen die Zu- und Abfahrten vom Parkhaus sowohl stadtein- als auch stadtauswärts gewährleistet sein.

Außerdem werden wir als FDP darauf achten, dass die derzeit bestehenden Möglichkeiten für das Kurzzeitparken Bautzner Straße in stadtauswärtiger Richtung zwischen Hoyerswerdaer Straße und Lessingstraße durch die Sanierung nicht ersatzlos wegfallen. Hier muss die Verwaltung mit Augenmaß die Interessen der ansässigen kleinen Geschäfte, Dienstleister und der Gastronomie und vor allem die Bedürfnisse der Kunden berücksichtigen."
 

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